Ratgeber Solarterrassen-Überdachungen

Licht und Schatten

veröffentlicht am: 20.09.2023

Unabhängigkeit von Stromanbietern ist das Ziel vieler Bauherren und Sanierer, dabei rückt Solarstrom immer weiter in den Fokus. Die größte Nutzfläche zur Gewinnung von Solarenergie ist noch immer das eigene Hausdach, Anschaffungskosten und Aufwand überfordern jedoch viele. Wir haben hier eine charmante und effiziente Alternative für Sie, um die Kraft der Sonne richtig zu nutzen: eine moderne Solarterrassenüberdachung.

 

Kleinflächige Solarmodule auf Balkonen oder Garagen sieht man aktuell bereits an vielen Außenbereichen. Diese Paneele können einfach installiert werden, als Anschluss genügt eine Energiesteckdose. Der selbst erzeugte Strom wird dann von Gleichstrom in Wechselstrom umgewandelt und kann so direkt für den Eigenverbrauch verwendet werden. Das schützt nicht nur unsere Umwelt, es schont auch den Geldbeutel. Ähnlich funktionieren auch moderne Solarterrassenüberdachungen.

 

 

Optik & Funktion

Diese innovative Technologie kombiniert die Vorteile einer Terrassenüberdachung mit der Energieerzeugung durch Solarmodule, um ein nachhaltiges und multifunktionales Design zu schaffen. Eine Solarterrassenüberdachung besteht aus einer robusten Überdachungskonstruktion, die mit Solarmodulen ausgestattet ist. Diese Module aus Photovoltaikzellen wandeln Sonnenlicht in elektrische Energie um. Die erzeugte Solarenergie kann direkt genutzt werden, um den eigenen Strombedarf zu decken, der Überschuss kann in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. An einem schattigen Platz im Garten herrlich entspannen und gleichzeitig umweltfreundliche Energie erzeugen und den eigenen CO2-Fußabdruck senken – eine geniale Option für Ihre Terrasse.

 

Moderne Solarmodule sind in verschiedenen Größen und Formen erhältlich und lassen sich harmonisch in das Design der Überdachung integrieren. Ob transparente Glasmodule, die das Sonnenlicht durchlassen, oder diskrete schwarze Module, die sich nahtlos in das Erscheinungsbild einfügen – die Möglichkeiten sind vielfältig. So können Terrassenüberdachungen mit Solarmodulen nicht nur nachhaltig, sondern auch ästhetisch ansprechend gestaltet werden. Bereits eine Fläche von gut 30 qm ist ausreichend, um den durchschnittlichen Stromverbrauch einer 4-köpfigen Familie zu produzieren.

 

 

Installation & Tipps

Die Installation einer solchen Überdachung ist nicht aufwändiger als das Aufstellen einer klassischen Terrassenüberdachung, lediglich sollte auf eine optimale Ausrichtung und Neigung der Solarmodule geachtet werden. Durch das Einfangen maximaler Sonneneinstrahlung wird die Energieerzeugung optimiert. Daher eigenen sich besonders Südterrassen für ein solches Projekt. Denken Sie außerdem an die örtlichen Bauvorschriften bezüglich Abstandsflächen und Bebauungsplan. Ihr örtliches Bauamt informiert Sie dabei über alle nötigen Genehmigungen und aktuellen Meldepflichten, so können Sie sicherstellen, dass Ihre Solarüberdachung allen Anforderungen entspricht.

 

Eine optisch ähnliche Konstruktion ist das Solar-Car-Port – mit einer integrierten Wallbox haben Sie so Ihre eigene Stromtankstelle direkt vor der Haustüre. Darüber hinaus sind auch kleinflächige Solarmodule für den Gartenzaun im Handel erhältlich, diese können einfach auf vorhandenen Metallzäunen nachgerüstet werden.

  

Die Nutzung erneuerbarer Energien ist ein Schritt in Richtung einer sauberen und grünen Zukunft. Indem wir unsere Terrassen und Gärten nutzen, um Solarenergie zu erzeugen, leisten wir unseren ganz eigenen Beitrag zum Klimaschutz – und sparen dabei jede Menge Geld.

 


Bildquelle(n): Leeb Balkone