Joseph-Stiftung baut Dienstleistungen aus und stärkt ihre wirtschaftliche Basis
veröffentlicht am: 23.09.2026
Die Joseph-Stiftung hat im Geschäftsjahr 2025 ihre Position als verlässlicher Akteur und Partner der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft weiter gestärkt. Neben der Bewirtschaftung des eigenen Bestands hat die Stiftung ihre Dienstleistungen für kirchliche, kommunale und privatwirtschaftliche Auftraggeber gezielt ausgebaut. Gleichzeitig blieb die Schaffung und Sicherung bezahlbaren Wohnraums zentrale Aufgabe des Unternehmens.
Mit einer Bilanzsumme von 530,6 Millionen Euro und einem Jahresüberschuss von 8,3 Millionen Euro verfügt die Joseph-Stiftung weiterhin über eine solide wirtschaftliche Grundlage. Zum Jahresende bewirtschaftete sie 308.551 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche. Mehr als die Hälfte des Wohnungsbestands (51,81 Prozent) entfällt auf geförderten Wohnraum. Die durchschnittliche Wohnungskaltmiete lag bei 7,41 Euro pro Quadratmeter.
„Gerade in einem anspruchsvollen Marktumfeld zeigt sich, wie wichtig die Verbindung von gesellschaftlicher Verantwortung, fachlicher Kompetenz und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit ist. Unser Ziel bleibt es, bezahlbaren und zukunftsfähigen Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig unser Wissen und unsere Erfahrungen für Partner der Wohnungswirtschaft nutzbar zu machen“, erklärt Vorstand Andreas F. Heipp.
Im Berichtsjahr wurden die Aktivitäten insbesondere im Bereich der Geschäftsbesorgung sowie bei Shared Services weiterentwickelt. Mit modularen und digital gestützten Dienstleistungen unterstützt die Joseph-Stiftung ihre Partner bei kaufmännischen und technischen Aufgaben entlang des gesamten Immobilienzyklus. Insgesamt betreute das Unternehmen 4.111 eigne Wohnungen, 4.506 Einheiten im Rahmen von Geschäftsbesorgungen und Beteiligungen sowie weitere 4.674 Einheiten im Immobilienmanagement für Dritte und in der WEG-Verwaltung.
„Die Nachfrage nach professionellen und effizienten Unterstützungsangeboten wächst kontinuierlich. Mit dem Ausbau unserer Dienstleistungsbereiche schaffen wir belastbare Strukturen für unsere Partner und stärken zugleich die langfristige Zukunftsfähigkeit der Joseph-Stiftung“, sagt Vorstand Markus Jakob.
Auch über die Unternehmensgrenzen hinaus engagiert sich die Stiftung für nachhaltige Entwicklung. So wurde die Zusammenarbeit mit dem Bistum Thiès im Senegal weiter vertieft. Im Rahmen der Stiftung „Fides et Labor“ bringt die Joseph-Stiftung gemeinsam mit dem Erzbistum Bamberg ihre Erfahrungen und ihr Fachwissen in den Aufbau nachhaltiger Strukturen vor Ort ein. Und mit einer Ausschüttung von 49.720 Euro für gemeilwohlorientierte Projekte – primär im Raum Bamberg – sowie einer umfangreichen Mietunterstützung für soziale Einrichtungen engagiert Sie sich in der Region.
Die Joseph-Stiftung beschäftigte zum Jahresende 173 Mitarbeitende und investiert weiterhin in die Entwicklung ihrer Kompetenzen. Mit 100 neu geschaffenen Wohneinheiten im Eigenbestand, einer niedrigen Leerstandsquote von 1,53 Prozent unterstreicht die Stiftung ihren Anspruch, wirtschaftlichen Erfolg und gesellschaftliche Verantwortung miteinander zu verbinden.
Bildquelle(n): Joseph-Stiftung