Nürnberg Neues Jahr, neue Verantwortung, neue Impulse

ImmoService GmbH: Auf ein Gespräch mit Günter Schenk

veröffentlicht am: 14.04.2026

Neues Jahr, neue Verantwortung, neue Impulse: Seit dem 1. Januar steht Günter Schenk als Geschäftsführer an der Spitze der VR ImmoService GmbH VR-Banken Metropolregion Nürnberg. In einer Zeit, in der sich der Immobilienmarkt ebenso wandelt wie die Erwartungen von Kundinnen und Kunden, übernimmt er eine Aufgabe mit viel Gestaltungsspielraum – und mit klarer genossenschaftlicher Haltung.

Die VR ImmoService GmbH ist als Immobilienpartner der VR-Banken fest in der Region verwurzelt. Sie begleitet Menschen beim Kauf und Verkauf von Wohn- und Gewerbeimmobilien, kennt die Besonderheiten der lokalen Märkte und verbindet finanzwirtschaftliche Kompetenz mit individueller Beratung.

Im Gespräch mit dem qm Magazin spricht Schenk über seinen Start in der neuen Funktion, über Teamgeist, regionale Verbundenheit und darüber, wie moderne Immobiliendienstleistungen heute aussehen müssen.

   

Herr Schenk, seit dem 1. Januar sind Sie Geschäftsführer der ImmoService GmbH Nürnberg. Wie haben sich die ersten Wochen im Amt angefühlt?

Günter Schenk: Die ersten Wochen haben sich sehr gut angefühlt. Für mich ist diese neue Aufgabe genau die richtige Herausforderung. Es ist eine spannende Zeit, in der ich gemeinsam mit dem Team viel gestalten kann. Besonders motivierend ist es zu sehen, wie engagiert und kompetent unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten. Gleichzeitig bietet die neue Position die Möglichkeit, bestehende Strukturen weiterzuentwickeln und neue Impulse zu setzen.

   

Welche berufliche Erfahrung prägt Ihren Führungsstil heute am stärksten?

Günter Schenk: Meine bisherigen beruflichen Stationen haben mir vor allem gezeigt, wie wichtig Vertrauen, klare Kommunikation und ein respektvoller Umgang miteinander sind. Besonders geprägt hat mich die Erfahrung, dass nachhaltiger Erfolg nur im Team entsteht. Unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln, ist für mich ein zentraler Bestandteil moderner Führung. Das ist auch die Basis für mehr Umsatz.

   

Wie würden Sie sich selbst als Chef in drei Worten beschreiben?

Günter Schenk: Zuverlässig, verbindlich und flexibel.

Mir ist es wichtig, dass sich Kunden und Mitarbeiter auf mich verlassen können, dass Vereinbarungen eingehalten werden und gleichzeitig genug Raum für neue Ideen und unterschiedliche Lösungswege bleibt.

   

Gibt es ein Motto oder einen Leitsatz, der Sie begleitet?

Günter Schenk: Ein Zitat von Henry Ford begleitet mich schon lange:

„Das Geheimnis des Erfolges ist, den Standpunkt des anderen zu verstehen.“

Gerade in unserer Branche, in der es immer um Menschen und ihre individuellen Situationen geht, halte ich diese Haltung für besonders wichtig. Wer zuhört und versucht, die Perspektive seines Gegenübers wirklich zu verstehen, kann bessere Entscheidungen treffen und langfristig erfolgreich zusammenarbeiten und auf die Bedürfnisse der Kunden besser verstehen.

   

Sie arbeiten mit vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten zusammen. Was ist Ihnen im Miteinander besonders wichtig?

Günter Schenk: Im täglichen Miteinander sind mir Fairness, Offenheit und gegenseitiger Respekt besonders wichtig. Konstruktive Kritik gehört für mich genauso dazu wie die Bereitschaft, unterschiedliche Meinungen zuzulassen. Am Ende geht es immer darum, gemeinsam um die beste Entscheidung zu ringen, im Interesse unserer Kunden, unseres Unternehmens und unseres Teams.

   

Welche Themen haben für Sie aktuell höchste Priorität?

Günter Schenk: Aktuell stehen für mich mehrere Themen im Fokus: eine klare Struktur, eine zukunftsorientierte Strategie und definierte Ziele für die kommenden Jahre. Gleichzeitig beschäftigen wir uns intensiv mit Themen wie Digitalisierung und dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Unser Ziel ist es, Prozesse effizienter zu gestalten, damit unsere Mitarbeiter mehr Zeit für das Wesentliche haben – nämlich die persönliche Betreuung unserer Kunden. Gleichzeitig möchten wir das Team weiter stärken und ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem sich alle wohlfühlen und ihr Potenzial frei entfalten können.

   

Die VR-Banken sind eng mit der Region verwurzelt. Was bedeutet Heimat für Sie persönlich?

Günter Schenk: Heimat ist für mich ein Gefühl von Verbundenheit und Beständigkeit. Es bedeutet, sich an einem Ort zuhause zu fühlen, Menschen zu kennen und gemeinsam Erinnerungen zu schaffen. Gerade in unserer Region spürt man diese besondere Nähe und das Miteinander sehr stark – und genau das macht Heimat für mich aus.

   

Gibt es ein regionales Projekt oder Engagement, das Ihnen besonders am Herzen liegt?

Günter Schenk: Besonders am Herzen liegt mir die Elterninitiative krebskranker Kinder e.V. Nürnberg. Der Verein unterstützt Familien, deren Kinder an Krebs erkrankt sind, mit Beratung, Begleitung und Elternwohnungen in der Nähe der Cnopfschen Kinderklinik. So haben Eltern die Möglichkeit, in einer sehr schweren Zeit nah bei ihren Kindern zu sein. Solche Initiativen zeigen, wie stark der Zusammenhalt in unserer Region ist, hier wird Nächstenliebe ganz konkret gelebt.

   

Stellen Sie sich vor, wir führen dieses Gespräch in einem Jahr noch einmal. Was möchten Sie dann gerne berichten können?

Günter Schenk: Ich würde gerne berichten können, dass wir gemeinsam viele positive Entwicklungen angestoßen haben: Mehr und zufriedene Kunden, ein starkes und motiviertes Team und eine noch höhere Bekanntheit unseres Unternehmens in der Region. Wenn unsere Mitarbeiter gerne zur Arbeit kommen und unsere Kunden sich gut betreut fühlen, dann haben wir vieles richtig gemacht.

   

Vielen Dank für das Gespräch!

   


Bildquelle(n): ImmoService GmbH