Es knistert wieder…

Ein Ofen sorgt für wohlige Wärme in den eigenen vier Wänden Der Herbst hat nun offiziell begonnen, die ersten kalten Tage und Nächte haben uns fest im Griff. Nun ist wieder die Zeit, in der sich Viele einen echten Kamin in ihrem Wohnzimmer wünschen, der nicht nur für wohlige Wärme sorgt, sondern auch eine einzigartige Optik und ein wenig Entspannung liefert. Mit einem Kaminofen lassen sich außerdem die Heizkosten beträchtlich senken. Doch die Auswahl ist riesig, welcher Kamintyp passt denn nun zu mir? Was ist der Unterschied zwischen Kamin, Ofen und Kaminofen? Was spricht gegen einen Kaminofen? Welchen Raum möchte ich künftig beheizen? Ist ein feuerfester Grund vorhanden? Benötige ich eine Genehmigung und was muss ich sonst beachten? Fragen über Fragen, auf die wir Ihnen in dieser Ausgabe hoffentlich ein paar Antworten geben können.

Kamin & Kaminofen

Spricht man von einem Kamin, ist damit ein Wandkamin, also eine offene Feuerstätte gemeint, deren Feuerraum zum Wohnraum offen ist, so wie in klassisch amerikanischen Filmen, wo Kinder auf die Ankunft von Santa Claus warten, der sich durch den Schornstein zwängt und schließlich durch den Kamin das Wohnzimmer betritt. Ein solcher Kamin ist sicherlich nostalgisch und romantisch, aber nachträglich nur schwer zu realisieren. Wer schon immer von einem offenen Kamin geträumt hat, sollte außerdem bedenken, dass hier viel Wärme ungenutzt über den Schornstein entweicht, es wird also recht wenig Wärme an das Zimmer abgegeben. Die Brandgefahr durch Funkenflug und die Belastung durch Feinstaub sollten außerdem nicht unterschätzt werden. Ein Kaminofen, oder auch Schwedenofen genannt, hingegen besteht aus Stahl oder Gusseisen, steht frei im Zimmer und ist über ein Rohr mit dem Schornstein verbunden. Um den Kaminofen zu befeuern und dem knisternden Feuer beim Flackern zuschauen zu können, besitzen solche Öfen eine gläserne Abtrennung. Die Brandgefahr wird dadurch minimiert, die Luftzufuhr kann gezielt geregelt werden, was für eine bessere Wärmeverteilung sorgt. Zum Befeuern kann man zwischen Pellets, Briketts oder klassischem Scheitholz wählen.

Kachelofen

Viele denken beim Thema „Kachelofen“ an 70er Jahre Öfen, moosgrün gekachelt. Diese Zeiten sind aber längst vorbei. Aber was macht einen Kachelofen aus? Der Kachelofen besticht durch seine Größe und ist zum Beheizen eines oder mehrerer Wohnräume geeignet. Kachelöfen waren früher in der Regel aus Ofenkacheln gesetzt. Diese Öfen sind in der Lage Wärme lange zu speichern und an den Raum abzugeben. Aber im Laufe der letzten Jahrzehnte hat sich das ursprüngliche Design des Kachelofens stark gewandelt. Statt der kompletten Verkachelung folgten gemauerte Öfen mit verputzten Flächen. Heute gilt eine schlichte, puristische Ausführung als modern. Glatte Flächen, Naturstein, XL-Keramik und große Sichtscheiben sind besonders gefragt. Preislich gesehen liegen Kachelöfen eher im höheren Bereich, schließlich wird der Ofen vor Ort von einem professionellen Ofenbauer per Hand gemauert – echte Handwerkskunst eben.

Specksteinofen

Kaminöfen, die mit Specksteinplatten verkleidet bzw. ummantelt sind, werden Specksteinöfen genannt. Hier wird die Wärme im Stein gespeichert und diese kann an den Raum abgegeben werden, auch wenn das Feuer bereits erloschen ist. Dies funktioniert, weil Speckstein als Naturstein eine sehr hohe Dichte aufweist, ein idealer Wärmespeicher eben. An die Wärmespeicherkapazität eines Kachelofens kommt er aber nicht heran. Im Gegensatz zum Kachelofen ist der Specksteinofen kompakt genug, um transportiert oder versetzt zu werden. Darüber hinaus ist er relativ kostengünstig.

Baugenehmigung und Brandschutz

Bevor Sie sich nun voller Vorfreude in das Projekt Ofen stürzen, bedenken Sie, dass das Aufstellen eines Kaminofens genehmigungspflichtig ist, es gelten die Vorschriften der jeweiligen Landesbauordnung. Ihr örtliches Bauamt hilft Ihnen diesbezüglich gerne weiter. Neben der Baugenehmigung muss natürlich auch der Brandschutz bedacht werden. Berücksichtigt werden müssen dabei genügend Wandabstand oder auch, dass brennbare Böden mit einer Bodenplatte feuerfest abgedeckt werden müssen. Wichtig sind seit 2010 auch die Obergrenzen des Bundesimmissionsschutzgesetzes für Feinstaubausstoß. Bei diesen Fragen hilft Ihnen aber gerne Ihr Bezirksschornsteinfeger weiter.

Foto: Brunner

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