Wärmepumpen – die Heizung der Zukunft?

25.10.2021 22:17

Bildquelle: AdobeStock / Stockwerk-Fotodesign
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Wärmepumpen nutzen erneuerbare Energien und schonen so das Klima. Aber trifft das immer zu? Wie sieht es beim Umstieg auf ein solches System in Bestandsgebäuden aus? Welche Wärmepumpenarten gibt es und wie sind die Fördermöglichkeiten? Fragen über Fragen - hier finden Sie die richtigen Antworten:

Eine Wärmepumpenheizung nutzt die kostenfreie Energie der Umwelt, um das Haus mit Wärme zu versorgen. Die gängigsten und bekanntesten Wärmequellen sind dabei Luft, Grundwasser und das Erdreich (Erdwärme). Diese Wärmepumpen beziehen ca. dreiviertel der zum Heizen benötigten Energie aus der Umweltwärme. Eine Wärmepumpeeignet sich grundsätzlich für Gebäude mit einem guten Wärmeschutz, daher sind sie besonders im Neubau gefragt. Das nachhaltige Konzept der Wärmepumpe kann aber auch für den energetisch sanierten Altbau eine zukunftsorientierte Wärmeversorgung bieten. Wichtig ist dabei eine gute Wärmedämmung inklusive moderner Fenster, denn nur bei einer niedrigen Vorlauftemperatur heizt es sich klimafreundlich und kostengünstig. Eine Fußbodenheizung bringt durch die große Heizfläche und die dadurch geringe Vorlauftemperatur bei einer Wärmepumpe im Altbau die besten Ergebnisse.

 

Erde, Luft, Wasser

Aber Wärmepumpe ist nicht gleich Wärmepumpe. Man unterscheidet verschiedene Arten, die aber nach dem gleichen Prinzip funktionieren: Luftwärmepumpen, Grundwasserwärmepumpen sowie Erdwärmepumpen (Solarwärmepumpen). Der jeweilige Name verrät bereits die Energiequelle: Grundwasser, Luft, Erdwärme. Die Beinamen Luft-Wasser-Wärmepumpe oder Wasser-Wasser-Wärmepumpe leiten sich von der Tatsache ab, dass mit der Heizung die Wärme in Wasser übertragen wird, sprich z.B. durch eine Luftwärmepumpe wird Heizwasser erwärmt, daher nennt man diese auch Luft-Wasser-Wärmepumpe. Diese Begrifflichkeiten sorgen oftmals für Verwirrung.

 

Kosten und Effizienz

Wasser-Wasser-Wärmepumpen, nutzen das Grundwasser und haben die beste Energiebilanz, da das Grundwasser ganzjährig eine Temperatur von konstanten 8 bis 12 Grad Celsius aufweist. Luftwärmepumpen haben hingegen mit saisonbedingten, stärkeren Schwankungen zu kämpfen und erhalten so die schlechteste Bilanz. Erdwärmepumpen gelten als äußerst effizient. Wie effizient aber eine Anlage wirklich ist, hängt von einigen weiteren, individuellen Faktoren ab. Bei den günstigsten Anschaffungskosten liegen beispielsweise Luftwärmepumpen auf Platz 1, Schlusslicht sind die effizienten Grundwasserpumpen durch ihren komplizierteren Anlagenbau. Mit der richtigen Planung kann aber jede Wärmepumpe energieeffizient, kostensparend und umweltschonend heizen. Fachberater sind hier die unerlässliche Anlaufstelle, denn alle Wärmepumpen unterscheiden sich stark in Effizienz und Kosten. Darüber hinaus sind auch nicht alle Arten auf jedem Grundstück einsetzbar.

 

Fördermöglichkeiten

Mit einem Profi an der Seite können auch mögliche Förderungen direkt beantragt werden. Denn wer auf Erneuerbare Energien umstellt, kann beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einen Zuschuss beantragen. Zur Finanzierung ist auch ein zinsgünstiger Kredit der KfW-Bank möglich.

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