VPB: Bauherren sollten förmliche Bauabnahme vertraglich vereinbaren

27.04.2018 11:00

Bildquelle: Fotolia © Matthias Buehner

Die Bauabnahme gehört zu den wichtigsten Terminen beim Bauen. Mit der Bauabnahme gehen alle Gefahren und Risiken auf die Bauherren über, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Und ab diesem Zeitpunkt müssen Bauherren dem Unternehmer alle Mängel nachweisen. Gut beraten sind Bauherren deshalb, wenn sie bereits im Bauvertrag eine förmliche Bauabnahme vereinbaren, mit einem Termin auf der Baustelle. Wer darauf verzichtet, läuft Gefahr auf  enormen Schadenssummen sitzen zu bleiben.

Der VPB rät, die Immobilie schon vor der eigentlichen Abnahme mit dem eigenen Sachverständigen in aller Ruhe zu untersuchen. Mängel, die dabei entdeckt werden, kommen dann beim offiziellen Abnahmetermin auf den Tisch und ins Abnahmeprotokoll. In diesem Protokoll werden auch Mängel aufgelistet, die bereits bei früheren Begehungen festgestellt und noch nicht ordnungsgemäß beseitigt wurden. Selten wird ein Bau auf Anhieb komplett abgenommen. Normalerweise vereinbaren die Parteien einen weiteren Abnahmetermin, bis zu dem alle Mängel beseitigt sein müssen. Auch zu diesem zweiten Termin sollten Bauherren ihren Sachverständigen mitnehmen, damit der beurteilt, ob die Schäden tatsächlich ordnungsgemäß behoben wurden. Wenn die Abnahme unter Angabe von Mängeln verweigert wird, kann der Bauunternehmer bei ab 2018 geschlossenen Bauverträgen eine Zustandsfeststellung des Baus verlangen. Fehlen die Bauherren dort und haben ihr Fehlen nicht unverzüglich beim Bauunternehmer entschuldigt, kann der diese sogar einseitig vornehmen. Es empfiehlt sich daher auf jeden Fall, dort zu erscheinen, damit der Bauunternehmer nicht Richter in eigener Sache wird. Ebenso ratsam ist es, seinen Sachverständigen mitzunehmen, um dem Unternehmer fachlich auf Augenhöhe begegnen zu können.

Diesen Tipp finden Sie auch zum Herunterladen unter www.vpb.de/expertenrat-am-mittwoch.php.

Weitere Informationen beim Verband Privater Bauherren (VPB) e.V., Bundesbüro, Chausseestraße 8, 10115 Berlin, Fon 030 2789010, Fax 030 27890111, E-Mail: info@vpb.de, Internet: www.vpb.de.

Zurück

qm Leserservice / Abos kostenlos

Sie können das qm Magazin sowie weitere Magazine und Infomaterial kostenlos ab der nächsten erreichbaren Ausgabe abonnieren und sich per Post zusenden lassen.

Mehr Informationen zum qm Leserservice

Bestellformular als PDF hier

E–Mail: vertrieb@qm-magazin.de

Fax: 0911 / 32 16 21–19

Magazin Download

Die aktuelle Ausgabe des
qm Magazins gibt es hier kostenlos zum Download.

Titel der aktuellen Ausgabe

Anzeigenschluss

Ausgabe Juni 2018

Erscheinungstermin: 5. Juni 2018

Anzeigenschluss: 17. Mai 2018!

Druckunterlagenschluss: 24. Mai 2018

Weitere Infos oder Angebot unter:

0911/ 321 621–11  oder  info@qm-magazin.de

Mediadaten

Mehr Informationen

Kontakt / Anschrift

qm medien GmbH
Rehdorfer Str. 10
90431 Nürnberg

Tel.: 09 11 / 32 16 21 – 0
Fax: 09 11 / 32 16 21 – 19

E-Mail: info@qm-magazin.de

Kontaktformular