Vor Ort in Heroldsberg bei Nürnberg

04.10.2010 14:20

Stadtnahe Idylle mit vielfältigem Gemeindeleben

Heroldsberg ist das schönste Dorf, das ich kenne??, bekannte der fränkische Maler Rudolf Schiestl bereits im 19. Jahrhundert.

Wie kaum eine andere Gemeinde hat Heroldsberg immer wieder Künstler dazu inspiriert, den Ort künstlerisch darzustellen. Von Albrecht Dürer, Johann Alexander Böner und Christian Melchior bis hin zu Fritz Griebel, das fränkische Kleinod wurde in Graphiken, Kupferstichen und Aquarellen verewigt.

Heroldsberg wurde im 11. Jahrhunderts als einer der Stützpunkte rings um die Nürnberger Kaiserburg gegründet, in denen kaiserliche Ministeriale die Interessen des Reichs vertraten. Einer der ersten dieser kaiserlichen Beamten namens Heriwald oder Herigold verhalf dem Ort zu seinem Namen.

Heute erinnern noch drei historische Ziehbrunnen am ?Oberen Markt? ans Mittelalter, ebenso zwei Steinkreuze südlich der Sportanlage des Tuspo Heroldsberg, die Evangelische Kirche St. Matthäus samt dem imposanten Evangelischen Pfarrhaus und natürlich die berühmten vier Geuderschlösser, die nach den Farben ihrer ursprünglichen Fensterläden benannt sind. An der Hauptstraße prangt manch schönes, alte Anwesen. Sandstein- und Fachwerkfassaden, häufig mit schmucken Fensterläden, verbreiten ein angenehmes Ambiente. Ein wenig Geschichte schwingt beim Schlendern auch immer mit, so finden sich beispielsweise unterschiedliche Jahreszahlen in der Wehrmauer, die wohl auf bauliche Veränderungen hindeuten.

Mittlerweile wird das Ortsbild natürlich auch von unterschiedlichen Neubauten geprägt, die sich harmonisch in die gewachsene Umgebung einfügen. So wurde zum Beispiel seit 2007 westlich der Bahnlinie das ca. 6 ha große Wohngebiet SunnySide errichtet, das im Sommer 2010 fertig gestellt wurde. Von den 208 Häusern des Fürther Bauträgers B & W Bauen u. Wohnen GmbH sind rund 90 % verkauft.

Auch die Seitenstraßen rund um die Hauptstraße belohnen neugierige Blicke: Hübsche Gärten mit hohen Stockrosen, ruhige Höfe und schmale Gässchen bestimmen das Bild. Die Hauptstraße spiegelt mit den vielen Geschäften obendrein einen wichtigen Pluspunkt Heroldsbergs wider: Die Infrastruktur deckt die meisten Bereiche des täglichen Bedarfs ab: Post und Bank, Lebensmittel und Gastronomie sind in Heroldsberg genauso vertreten wie der Gesundheitssektor mit beispielsweise Ärzten, Zahnärzten, Apotheke und Tierarzt.

Trotz der Nähe zu Nürnberg bietet der Ort ein eigenständiges Gemeindeleben mit zahlreichen Vereinen, Gruppen und vielfältigen Angeboten im kulturellen und sportlichen Bereich. Das großzügige Bürgerzentrum bildet seit 2006 das gesellschaftliche, politische und gemeindliche Zentrum der Marktgemeinde mit rund 8500 Einwohnern.

Die hervorragende Verkehrsanbindung mit eigenem Bahnhof ermöglicht ein reibungsloses Pendeln nach Nürnberg (in 20 Minuten), rund 1500 Bürger sind jedoch direkt in Heroldsberg beim Schreibwaren- und Kosmetikhersteller Schwan-STAB ILO beschäftigt.

Weitere bedeutsame Unternehmen am Ort sind die Flad & Flad Communication Group, die IPTE Germany GmbH und das Institut für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung. Im Südosten von Heroldsberg wird an der B2 ein neues Gewerbegebiet mit einer bebaubaren Fläche von ca. 6,5 ha erschlossen. Neben Vollbeschäftigung (bei einer Arbeitslosenquote von nur 2,5 % im Landkreis) wird auch eine flächendendeckende Kinderbetreuung geboten.

Für alle, die der Hektik der Großstadt den Rücken kehren möchten, bietet Heroldsberg viel Ruhe und Natur. Dennoch verstehen die Heroldsberger es, zu feiern, wie sie beim Backofenfest am Himmelfahrtstag, bei den Kirchweihen und dem legendären Heroldberger Straßenfest eindrücklich beweisen. Das neu sanierte Schlossbad bietet einen attraktiven Treffpunkt und den idealen Anlass, der liebenswerten fränkischen Gemeinde einen Besuch abzustatten.

Weitere Informationen unter www.heroldsberg.de

 

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