Jahrespressegespräch 2018 bei der wbg – rund 440 Mio. Euro Investitionsvolumen

19.08.2019 13:56

Das Jubiläumsjahr 2018 war für die wbg Unternehmensgruppe arbeitsreich und erfolgreich. Neben den Aktivitäten zum 100-jährigen Firmenjubiläum wurde auf 47 Baustellen im ganzen Stadtgebiet im Auftrag der wbg oder im Auftrag der Stadt Nürnberg gearbeitet.

Bauprojekt Europan (Pillenreuther Straße)

Durch den Geschäftsbereich Bauträger waren insgesamt 160 Eigentumswohnungen beziehungsweise Eigenheime im Bau, davon konnten 57 Einheiten fertig gestellt und an die neuen Eigentümer übergeben werden, 103 wurden in den Bauüberhang für das Jahr 2019 übernommen. Die Baufelder des Bauträgers befinden sich in Mimberg, Katzwang, GroßreuthGrün, SchönLebenPark und Kornburg.

Für den eigenen Bestand der wbg Nürnberg waren insgesamt 545 Mietwohnungen im Bau, davon 349 im Neubau, 40 im Umbau und 156 in der Modernisierung.

Fertig gestellt wurden 186 Mietwohnungen im Neubau (Rothenburger Straße/Berthavon- Suttner-Straße, Johannisstraße/Wilhelm- Marx-Straße, Coburger Straße, davon 7 durch Aufstockung (Bernadottestraße), 40 im Umbau (Bernadottestraße) und 56 in der Modernisierung (Ossietzkystraße, Reinerzer Straße).

263 Einheiten wurden in den Bauüberhang für das Jahr 2019 übernommen, davon 163 im Neubau (Pillenreuther Straße/Galvanistraße/Schillingstraße/ Sperberstraße, Bernhardstraße), 100 in der Modernisierung (Gottliebstraße, Werderau).

Für die Stadt Nürnberg baute die WBG KOMMUNAL GmbH als Tochterunternehmen der wbg Nürnberg an 14 Stellen in Nürnberg, z. B. Schulen, Horten, Turnhallen und Kindertagesstätten. Zwei Baustellen konnten im Jahr 2018 abgeschlossen werden: das Kinder- und Jugendhaus in der Pastoriusstraße und der Bundesstützpunkt Taekwondo in der Bertolt-Brecht-Straße. 

Die verbleibenden 12 Baustellen wurden in den Bauüberhang für das Jahr 2019 übernommen. Dabei handelt es sich um den Neubau der Bertolt-Brecht-Schule als ÖÖP-Projekt sowie als Baubetreuungsprojekte, den Neubau der neuen Grundschule am Thoner Espan, den Neubau des Kinderhortes in der Grimmstraße, den Neubau einer Permanenten Interims-Kindertagesstätte an der Tiroler Straße, um die Dachsanierung des Pirckheimer Gymnasiums, die Sanierung des Schulhofes an der Friedrich-Hegel-Grundschule, den Neubau eines Erweiterungsbaus mit Turnhallen an der Zugspitzstraße, den Neubau eines Erweiterungsbaus mit Kinderhort an der Friedrich- Hegel-Grundschule, der Neubau von Kinderhorten an der Bauernfeindstraße und an der Forsthofstraße, die Teilsanierung mit Hort-Neubau der Grundschul-Dependance Reichelsdorfer Schulgasse und den Umbau der Kleinhallen in Mensa und Ganztagesbetreuung an der Ludwig-Uhland-Schule. 

„Die Einwohnerzahl der Stadt Nürnberg wächst nach wie vor. Dazu kommt auch eine steigende Zahl von Kindern, so dass nicht nur neue Wohnungen, sondern auch Kindertagesstätten, Horteinrichtungen und neue Schulgebäude benötigt werden. Mit einem aktuellen Investitionsvolumen von rund 440 Mio. Euro leistet die wbg Unternehmensgruppe einen deutlichen Beitrag, damit Nürnberg attraktiv und lebenswert bleibt“, stellt wbg-Geschäftsführer Frank Thyroff im Rahmen des Jahrespressegespräches 2018 fest.

„Preisgünstigen Wohnraum zu schaffen, ist die größte Herausforderung unserer Zeit, denn Bauen wird immer teurer, und die Bauwirtschaft hat Hochkonjunktur. Auch werden Grundstücke in Nürnberg immer rarer und daher teurer. Im Interesse der Baukostenoptimierung haben wir in den letzten Jahren typisierte Wohnungsgrundrisse entwickelt, die wir nun teilweise im Rahmen unseres Neubauprogramms umsetzen, zum Beispiel beim Neubau an der Bernhardstraße. Damit erzielen wir deutliche Einsparungen bei den Planungskosten und der Planungszeit“, erläutert wbg-Geschäftsführer Ralf Schekira.

Im Jahr 2018 wurden die Planungen für die Bebauung der nachstehenden Grundstücke intensiv weiterverfolgt. Zwischenzeitlich konnten die Arbeiten teilweise auch schon begonnen werden:

  • Neusalzer Straße = 36 Mietwohnungen
  • Gundelfinger Straße = 56 Mietwohnungen
  • Colmberger Straße = 193 Mietwohnungen
  • Oskar-v.-Miller-Straße = 16 Mietwohnungen
  • Hinterm Bahnhof = 19 Mietwohnungen
  • Hohenbuckstraße = 13 Mietwohnungen
  • Erhardstraße = 15 Mietwohnungen

Dabei handelt es sich um rund 350 Wohneinheiten für den eigenen Bestand mit einem Investitionsvolumen von weiteren fast 100 Mio. Euro. Bei nahezu allen Neubauprojekten kann man von rund einem Drittel geförderter Wohnungen und von rund zwei Drittel freifinanzierter Wohnungen ausgehen.

Darüber hinaus erfolgen für weitere Wohnungsbaugrundstücke Projektentwicklungen wie zum Beispiel die  Quartiersentwicklung Reinerzer Straße oder für die Flächen des Ende 2018 erworbenen ehemaligen Branntweinareals in der Äußeren Sulzbacher Straße.

„Trotz des engagierten Neubauprogramms ist es uns wichtig, dass wir auch den Bestand nicht aus den Augen verlieren.  So haben wir für die Instandhaltung, die Bestandssicherheit und die Außenanlagen weitere rund 28 Mio. Euro ausgegeben. Mit Blick auf unsere Bestandsmieter sind uns auch diese Positionen wichtig“, erläutert Ralf Schekira.

Nur durch unsere wirtschaftliche Stärke ist es möglich, dass wir solch ein umfangreiches Investitionsvolumen stemmen können. Erstmals haben wir dazu von der Council of Europe Development Bank (CEB) aus einem speziell für den Wohnungsbau geschaffenen Fördertopf ein sehr zinsgünstiges Darlehen in Höhe von 110 Mio. Euro vertraglich vereinbart, das wir für kommende Projekte abrufen können,“ erläutert Frank Thyroff.

Nach der Mieterbefragung des Jahres 2015 wurde für das Jahr 2019 eine weitere umfassende Befragung vorbereitet. Da die Ergebnisse ernst genommen und insbesondere für die Themen Sauberkeit und Sicherheit neue Strategien erarbeitet und umgesetzt wurden, werden die Ergebnisse mit Spannung erwartet. 

Insgesamt ist es gelungen, die positive Entwicklung der Unternehmensgruppe auch im Jahr 2018 fortzusetzen. Diese gute Ausgangsposition wird genutzt, um in den nächsten Jahren weiter tatkräftig für Nürnberg und die Menschen in der Stadt agieren zu können.

Um die Herausforderungen des Marktes und die Zielsetzungen der Gesellschafter in den nächsten Jahren bewältigen zu können, ist die wirtschaftliche und finanzielle Stärke des Unternehmens zwingend geboten. Im Zentrum stehen dabei Investitionen zur Schaffung neuen Wohnraums und zur Erhaltung des Wohnungsbestandes.

Mit Freude kann auf den 100. Gründungstag der Gesellschaft am 22. März 2018 geblickt werden. Die Gründerväter des Nürnberger Wohnungsbauvereins e. V. könnten mit Stolz sehen, was sich aus ihrer damaligen Idee entwickelt hat. Dieses Resümee bildet das Ende des Jahrespressegespräches und zugleich einen positiven Ausblick.

www.wbg.nuernberg.de

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