Geschäftsräume werden zum Kultursalon

06.11.2019 00:00

Das Salonfestival bei der SCHULTHEISS Wohnbau AG in Nürnberg

Fotos: SIMOarts.com

Kultur in nicht alltäglichen Locations genießen, das ist die Idee des Salonfestivals. Wo auch immer das bundesweit aktive Netzwerk Station macht, lebt es von der persönlichen Atmosphäre eines Wohnzimmers, von der unmittelbaren Nähe zwischen Publikum und Künstlern und von der Herzlichkeit eines privaten Gastgebers. In der Regel sind es 40 bis 60 Menschen, die sich in Privaträumen für Konzerte und andere Kulturgenüsse zusammenfinden.

Zu den Salonabenden wird ganz bewusst nicht nur das eigene Umfeld geladen, durch die Tickets aus dem öffentlichen Verkauf tauchen zu den Veranstaltungen auch Gäste auf, die mit dem Gastgeber in keinerlei Verbindung stehen. So war es auch bei den bisherigen Salons der SCHULTHEISS Wohnbau AG, die sich das Format bereits zum zweiten Mal in die eigenen Räumlichkeiten – und damit nach Nürnberg – geholt hat. Im Sommer 2019 öffnete der Bauträger sein Musterhaus für ein Wohnzimmerkonzert, zuletzt trat am 17. Oktober die niederländische Band Jodymoon in den neu eröffneten Geschäftsräumen in der Nürnberger Lerchenstraße auf. „Beim Salon sind wir, abseits unseres Kerngeschäfts, in erster Linie Gastgeber“, sagt Vorstand Rüdiger Sickenberg, „uns gefällt die Idee, dass Freunde und Fremde zum Kulturgenuss zusammenkommen und sich ein Firmengebäude in eine Kulturbühne verwandelt. Für uns ist das Salonfestival eine wunderbare Möglichkeit kulturelles und gesellschaftliches Leben zu initiieren, zu fördern und mitzugestalten.“

Private Salons sind wieder gefragt: Gastgeber in ganz Deutschland öffnen ihre Türen für Freunde und Fremde, für Musik, Literatur und für den Austausch. Als ungezwungen und entspannt lässt sich dann auch die Atmosphäre beim Salon-Konzert mit Jodymoon am Abend des 17. Oktober beschreiben. Rund 80 Gäste verteilen sich locker auf Stühle unterschiedlichster Art, die Band hat sich vor einer hohen, begrünten Wand auf großen, farbigen Teppichen eingerichtet. Warm, kraftvoll und klar klingt die Stimme von Sängerin Digna Janssen, klangvoll untermalt von Cellistin Marie-José Didderen Johan Smeets, der unterschiedlichste Instrumente beherrscht und dies in immer neuen Konstellationen unter Beweis stellt. Auch nach der letzten Zugabe ist noch lange keine Aufbruchstimmung spürbar. Bei einem Glas Wein und einer Kleinigkeit zum Naschen wird die Gelegenheit genutzt, mit Musikern, Gastgebern und den anderen Salonbesuchern noch ein wenig zu plaudern und den Abend in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen.

www.schultheiss-wohnbau.de

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