Es weihnachtet sehr… zauberhafte Weihnachtsmärkte in der Region

08.12.2017 11:14

Das Jahr geht allmählich dem Ende zu, die Vorweihnachtszeit hat uns fest im Griff. Lebkuchen, Tannenbäume und Weihnachtsmänner findet man über die ganze Region verteilt. Traditionell ist die Adventszeit auch wieder die Zeit der Weihnachts- und Adventsmärkte.

Einen leckeren Punsch trinken, sich ein paar süße Leckereien schmecken lassen oder noch das ein oder andere Weihnachtgeschenk ergattern – für jeden Geschmack ist sicher etwas dabei. Wo und was Sie in der Region die kommenden Tage bis Weihnachten markttechnisch erwartet, finden Sie auf den kommenden Seiten. Egal ob große oder kleine Märkte, sicherlich ist auch ein Markt in Ihrer Gegend dabei und schließlich lohnt sich für solch zauberhafte Märkte auch eine etwas weitere Anreise.

 

Der Klassiker: der Nürnberger Christkindlesmarkt

Der wohl bekannteste deutsche Weihnachtsmarkt ist der Christkindlesmarkt in Nürnberg. Bereits 1628 wurde er schriftlich erwähnt. Bis zum Heiligen Abend werden wieder viele Gäste aus aller Welt erwartet. Im vergangenen Jahr zog der Christkindlesmarkt weit mehr als zwei Millionen Besucherinnen und Besucher an. Der besondere Charme des Christkindlesmarkts liegt in der historischen Kulisse auf dem Nürnberger Hauptmarkt mit Frauenkirche, Schönem Brunnen und Blick auf die gotische Altstadtkirche St. Sebald. Das „Städtlein aus Holz und Tuch“ aus rund 180 Buden mit rot-weißen Stoffdächern bildet ein weihnachtliches Ensemble.

Großen Wert legen die Verantwortlichen auf ein traditionelles Warenangebot. Neben den typischen Nürnberger Lebkuchen und Früchtebrot können die Besucher Süßwaren, Spielzeug, Nürnberger  Zwetschgenmännle, Weihnachts- und Christbaumschmuck sowie kunstgewerbliche Erzeugnisse kaufen. Zur Stärkung werden Glühwein und Rostbratwürste angeboten.

Interessant ist auch ein Bummel über den Markt der Partnerstädte mit Kunsthandwerk und Spezialitäten aus Ländern wie Nicaragua, China, Schottland oder der Ukraine. Die kleinen Besucher kommen auf der Kinderweihnacht mit historischen Fahrgeschäften, bei einem Kinderkulturprogramm im Sternenhaus und Fahrten mit der Postkutsche auf ihre Kosten. Geöffnet ist der Christkindlesmarkt bis einschließlich Samstag, 23. Dezember, von 10 bis 21 Uhr. Am Schlusstag, dem 24. Dezember, öffnet der Markt von 10 bis 14 Uhr seine Pforten.

 

Fürther Weihnachtsmarkt mit Mittelaltermarkt

Wer in der Adventszeit Ruhe und Besinnlichkeit sucht, sollte einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt auf der Fürther Freiheit einplanen. Bis Samstag, 23. Dezember, lädt das festlich geschmückte Budendorf täglich von 10 bis 21 Uhr zu einem gemütlichen Bummel zwischen Ständen mit originellen Geschenkideen, Christbaumschmuck oder weihnachtlichen Leckereien.

Für vorweihnachtliche Stimmung sorgen zudem montags bis donnerstags Chöre und Musikgruppen. Auch an die jüngsten Besucher wurde gedacht: Auf sie warten kleine Fahrgeschäfte und eine „lebende Krippe“ unteranderem mit Ziegen. Für ganz besonderes Flair sorgt in diesem Jahr wieder der Mittelaltermarkt, der Besucher in eine fast vergessene Epoche entführt und Einblick in Traditionen längst vergangener Zeiten gewährt. An rund 20 historischen Ständen zeigen unter anderem Kerzenzieher, Glasund Schmiedekünstler, Holzhandwerker, Gewandschneider, Töpfer und Lederer ihr Können.

Für das leibliche Wohl sorgen Speisen und Getränke nach althergebrachten Rezepten. Das tägliche Bühnenprogramm auf der Mittelalterbühne mit Gauklern, Zauberei, Märchenerzählern und Musik von Spielleuten auf historischen Instrumenten endet freitags bis sonntags mit einem einstündigen Abschluss-Spektakel. An den Wochentagen wird zudem ein tolles Kinder- und Zaubereiprogramm angeboten.

 

Entspannt, abwechslungsreich, sportlich, lecker – der Erlanger Weihnachtszauber

Auch in diesem Jahr lockt der Erlanger Weihnachtszauber bis 24. Dezember wieder zahlreiche Besucher aus Nah und Fern in die feierlich herausgeputzte Hugenottenstadt. Verteilt über die ganze Stadt bieten drei Weihnachtsmärkte, eine Eislaufbahn, eine Kindereisenbahn und festlich dekorierte Straßenzüge ein perfektes Weihnachtsambiente in der Innenstadt.

Bis zum Ende der Schulferien – also bis zum 7. Januar 2018 - lädt die Eislauffläche „Erlangen on Ice“ am Marktplatz Eissportbegeisterte aus der ganzen Region ein, die einzigartige Gelegenheit zu nutzen mitten in der Stadt eiszulaufen.   Die Erlanger Waldweihnacht am Schlossplatz, der mittelalterliche  historische Weihnachtsmarkt am Neustädter Kirchenplatz und der Altstädter Weihnachtsmarkt Erlangen am Altstädter Kirchenplatz geben den perfekten Dreiklang und bieten für jeden Geschmack das richtige Ambiente.

Kinder kommen auf einer Fahrt mit „Rudolph ´s Weihnachts-Express“ am Hugenottenplatz voll auf ihre Kosten. Aber auch die einzelnen Märkte bieten tolle Aktionen für die Kleinsten: Vom Plätzchenbacken über Kerzenziehen bis hin zu lustigen Spielen mit den Gauklern auf dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt. Um alle drei Märkte auf einen Streich zu erkunden, bietet der ETM in diesem Jahr sogar eine kulinarische Führung an. Beim „Erlanger Weihnachtszauber3“ gibt es flüssige, süße und deftige Weihnachtsspezialitä en kombiniert mit Adventsgeschichten und einen Bummel über die Weihnachtsmärkte. Interessierte sollten hier schnell sein – die Tour, die an den Adventswochenenden angeboten wird ist sehr begehrt!


Der Hofer Weihnachtsmarkt – ein Wintertraum

Auch in diesem Jahr lockt der Hofer Weihnachtsmarkt wieder Jung und Alt mit seinem vielfältigen Angebot: ein bunter Mix von Fieranten, ein attraktives Angebot für Kinder und ein abwechslungsreiches Abendprogramm auf der Bühne unter dem Kaufhof-Vordach sorgen wieder für eine tolle Atmosphäre. In den weihnachtlich geschmückten Hütten bieten ausgesuchte Anbieter ihre hochwertigen Produkte an. Für die Kinder gibt es auch heuer wieder eine Eisenbahn, ein Karussell und die sprechenden Märchen- Buden am Kugelbrunnen. Selbstverständlich ist auch heuer
wieder für das leibliche Wohl bestens gesorgt, mit Grillspezialitäten Hofer Metzgereien, Glühlachs, besonderen Brotwaren und vielen mehr.

Ein besonderer Anziehungspunkt ist auch in diesem Jahr wieder die 9 Meter hohe „Glühwein-Pyramide“ gegenüber dem Kaufhof. Auch die urgemütliche „Feuerzangenbowle-Hütte“ bei Camp David erfreut sich sicher wieder großer Beliebtheit. Weihnachtsmarkt- Chef Martin Fuhrmann ergänzt: „Und wer Lust auf weihnachtliche Romantik hat, kann an den Wochenenden mit einer weihnachtlich geschmückten Kutsche durch die Innenstadt fahren“. Der Hofer Weihnachtsmarkt hat bis zum 23.12. von Montag bis Samstag von 10.00 bis 20.00 Uhr sowie sonntags von 11 bis 20 Uhr geöffnet.


Das Welterbe Bamberg wird zur Krippenstadt!

In der sogenannten „staaden Zeit“, wenn es draußen kalt und ungemütlich wird, offenbart das Weltkulturerbe Bamberg seine beschauliche und verträumte Seite, die jedes Jahr aufs Neue vor allem in der liebevoll arrangierten Szenerie der „Krippenstadt“ ihren Ausdruck findet.In den Kirchen, auf öffentlichen Plätzen, in Museen und auch andernorts – überall gibt es sie zu entdecken: historische, moderne, große wie kleine Krippen, Krippen aus Stein, Holz, Kunststoff und Papierobjekte. Krippen mit lokalem Bezug, aber auch aus „aller Herren Länder“.

Sie alle verkünden in den wechselnden Szenen die „Frohe Botschaft“ und schaffen damit eine ganz besondere Atmosphäre, die hier vor Ort die Menschen auf die schönste Zeit des Jahres einstimmt. Welchen hohen Stellenwert das Krippenaufstellen in Bamberg hat, zeigt sich auch eindrucksvoll an vielen „Krippenbetreuern“, die oft über mehrere Jahrzehnte für den Aufbau und stets auch neue Ausgestaltung „ihrer“ Krippe unentgeltlich im Einsatz sind.

Noch bis kurz nach dem Dreikönigstag 2018 (teils auch weit darüber hinaus!) können heuer Bambergs Besucher insgesamt 36 "Krippen-Stationen" im Stadtgebiet erwandern und zusätzlich noch besondere Angebote aus dem umfangreichen Begleitprogramm wahrnehmen. So warten z. B. folgende Höhepunkte: Das Historische Museum auf dem Domplatz präsentiert die sehenswerte Sonderausstellung „Spiel. Zeug. Bamberg. Die Weihnachtsausstellung 2017“ und bietet dort am 17. Dezember die beliebte Mundartlesung „Heilicha Nacht“. In der Maternkapelle erwartet die Besucher jedes Jahr eine neu arrangierte Ausstellung von vielen Krippen, die eigens für diese Schau gebaut wurden – diesmal lautet das Motto „Kommt lasset uns anbeten“.

Das Diözesanmuseum stellt heuer „Krippen aus dem Senegal“ vor. Ins Bamberger Krippenmuseum lockt 2017 die Sonderausstellung „Heimatkrippen – Krippen aus der Heimat“. Im kleinen Laden dieses Museums finden Krippenfans und Sammler neue wie auch historische Krippen und sonstige Antiquitäten. Sogar eine lebendig Kr ppe gibt es heuer: Zwei Wochen lang beleben Schafe der Familie Lips aus Wildensorg die Lebendkrippe im Antonistift am Michelsberg.

Bamberg gilt zwar als die Krippenstadt überhaupt, doch daneben hat auch das Bamberger Land eine schöne „Krippenlandschaft“ zu bieten: Ab dem 1. Advent sind dort viele sehenswerte Ortskrippen aufgebaut, die zuweilen durch die stattliche Größe ihrer Figuren einen verblüffend lebensechten Charakter vermitteln, der dann vor allem die kleinen „Krippenwanderer“ begeistert. Dazu laden noch zahlreiche Kirchenkrippen, zwei „Krippenwege“ und das „Museum Alte Schule“ in Hirschaid ein, das sich alljährlich in ein Krippenmuseum verwandelt, zum Besuch ein.

Bild: "Erlangen on Ice" am Erlanger Marktplatz - ein wahres Spektakel in der Hugenottenstadt!

©Foto: Arne Seebeck

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