Ein Anruf bei Gerald Weber

12.10.2009 15:53

Geschäftsführer der BauDienstleistungsZentrum GmbH

Herr Weber, auf Ihrer neuen Internet-Seite http://www.bdz-zirndorf.de/ finden sich die Schlagworte PLANEN, BAUEN, LEBEN. Warum haben Sie sich gerade für diese Begriffe entschieden, welcher Ansatz, welcher Gedanke steckt dahinter?

Heute gibt es von der Patchworkfamilie bis zum Singlehaushalt ganz unterschiedliche Lebensformen. Wird ein Haus gekauft oder gebaut, sollte es exakt zu seinen Bewohnern und zu deren Lebensform passen. Ein Neubau sollte deshalb individuell geplant und eine Gebrauchtimmobilie den Bedürfnissen bis ins Detail gerecht werden. Und weil sich die Bedürfnisse im Laufe des Lebens ändern, hört das Planen mit dem Einzug auch nicht auf. Das Haus muss einer veränderten Lebensweise angepasst werden können. "PLANEN, BAUEN, LEBEN" ist für mich eine untrennbare Einheit. Ein Prozess, der im Idealfall nicht endet, denn Leben bedeutet Veränderung.

  Das BauDienstleistungsZentrum steht für zwei Marken: Second-Home und HäuserMacher. Wie ist diese Aufteilung entstanden?

Ob Gebrauchtimmobilie oder Neubau: Ich lege Wert darauf, den Wohnbedürfnissen meiner Kunden gerecht zu werden. Ich will Wohnträume realisieren. Weil dieses Ziel aber in beiden Fällen auf unterschiedlichen Wegen erreicht wird, weil unterschiedliche Prozesse durchlaufen werden, biete ich sowohl Hauskäufern und ?verkäufern als auch Bauherren mit SecondHome und HäuserMacher jeweils ein speziell auf sie abgestimmtes Konzept an. In beiden Fällen kann auf die Kompetenz des BauDienstleistungsZentrums und regionaler Handwerker zurückgegriffen werden.

  Wer oder was inspiriert Sie für Ihre tägliche Arbeit?

Ein gutes Fachbuch über Architektur ebenso wie die Zeit, die ich an einem Sommerabend mit meiner Familie oder Freunden verbringe. Für mich gibt es unendlich viele Quellen, die mich inspirieren. Ich bin ein Sucher. Ich entwickle ständig neue Ideen und bin dankbar für jeden Reiz, der mich vorantreibt.

  Wie können wir uns Ihr privates Domizil vorstellen, Herr Weber?

Mein Wohntraum ist ein kleines Häuschen am Meer. Ich habe mir diesen Traum mit mediterranem Interieur ins Haus geholt. Genug Platz für die ganze Familie, helle Räume, die Farben des Mittelmeers und plätscherndes Wasser im Garten - so fühlen wir uns wohl.

  Die Metropolregion Nürnberg braucht...

Großzügigere Bebauungspläne und weniger Reglements, damit mutiger und innovativer gebaut werden kann. Ein Haus zu bauen, kostet schließlich viel Geld. Wer sich für die Investition entscheidet, sollte auch weitestgehend so bauen können, wie es ihm und seinem Lebensgefühl entspricht.

  Die Region braucht nicht...

Ja-Sager bringen die Region nicht voran. Wir müssen hinterfragen, was um uns herum geschieht. Sonst hat auch individuelles Bauen nur geringe Chancen.

  Die schönste Immobilie in der Region ? wo steht sie?

Keine Frage, das Neue Museum Nürnberg - aber das antwortet jeder. Ich fasse es lieber allgemeiner. Dort, wo die Möglichkeiten der modernen Architektur genutzt wurden, um individuell und in Harmonie mit der Umgebung zu bauen, stehen die schönsten Immobilien. Aber auch alte oder sogar historische Bauten gehören - wenn sie denn sorgfältig gepflegt und erhalten werden - zu den schönsten Immobilien der Region. Beständigkeit und Entwicklung sind für mich gleichermaßen wichtig.

  Bei welcher Immobilie wurde am Ziel vorbeigeschossen?

Wo soll ich meine Aufzählung beginnen? Es gibt in unserer Region so viele Bausünden wie in jeder anderen deutschen Stadt auch. Meist sind es Bauten, die entweder keine eigene Botschaft zum Ausdruck bringen, Bauten, die vorgeben etwas zu sein, was sie nicht sind, oder Bauten, die einfach am falschen Platz realisiert wurden. Auch neue Gebäude, die ein schönes, altes Ensemble verdrängen oder stören, gehören ganz eindeutig zu den Bausünden - selbst wenn ihnen ein guter Entwurf zugrunde liegt.

  Welches sind die drei wichtigsten Fragen, die Sie als Immobilienkäufer einem Verkäufer stellen würden?

Als erstes würde ich die Nachhaltigkeit hinterfragen. Sowohl in Bezug auf das Gebäude selbst - denken Sie an das Stichwort Energieeffizienz - als auch in Bezug darauf, ob dieses Gebäude langfristig meine Wohnwünsche erfüllt. Frage zwei wäre die nach den Handwerkern, die das Haus gebaut haben. Mir ist wichtig, dass sie in der Region ansässig sind. Die dritte Frage steht mit den anderen im engen Zusammenhang: Wie steht es um den Wiederverkaufswert des Hauses?

  Sind Sie eher ein Kopf- oder ein Bauchmensch?

Beides. Ich habe ein intensives Gespür für Menschen entwickelt. Ohne ausgeprägtes Bauchgefühl kann ich die Träume meiner Kunden nicht erfassen. Weiß ich aber, wo der Kunde hin will, kommt der Kopf zu seinem Recht. Dann muss ich klar strukturiert das Bestmögliche herausholen. Kopflos lassen sich Träume nicht realisieren.

 

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