Eigenheim in Nürnberg wird immer teurer

10.01.2019 10:18

Ein eigenes Heim zu besitzen oder hier die Traumwohnung zu mieten, ist für viele Menschen immer noch ein erstrebenswertes Ziel. Wer dabei in Nürnberg nach genau diesem sucht, findet einen angespannten Markt vor. Dabei ist in den nächsten Monaten keine Entspannung in der Branche zu erwarten – denn in Nürnberg gibt es einen Kaufrausch im Immobiliensektor.

Wohnungskosten innerhalb der Stadtgrenzen

Im Grundstücksmarktbericht wurden all jene im Jahr 2017 ausgewertet, die eine Immobilie kaufen wollten. Dabei wird deutlich, dass die Immobilienpreise, die in Nürnberg aufgerufen werden, in allen Bereichen gestiegen sind. Somit kann gesagt werden, dass die Preissteigerung, die hier zu sehen ist, keine kurzfristige Phase ist. Sie wird weiter anhalten. Zudem zeige sich, dass es in naher Zukunft keine Beruhigung am Markt geben wird. Nach Ansicht des Vorsitzenden des Gutachterausschusses für Grundstücksbewertung, Frank Seidel, ist dies auch nicht verwunderlich. Denn Nürnberg wächst stetig weiter. Die bebaubaren Flächen werden in und um die Metropole immer knapper. Dabei tummeln sich immer mehr Einwohner sowie eine Vielzahl von Investoren innerhalb der Stadtgrenzen. Da alle ihre Anforderungen erfüllt sehen wollen, werden die Preise in die Höhe getrieben. Zudem sind die Zinsen niedrig.

In diesem Bereich machen gerade die Wohnungen einen großen Teil der nachgefragten Immobilien aus. Hier zeigt sich, dass die Käufer 2017 bis zu 11 Prozent mehr aufwendeten – dabei war das eigentliche Baujahr nicht entscheidend. Pro Quadratmeter wurden so rund 5.500 Euro fällig. Bei Wohnungen, die bereits mehr als 20 Jahre auf dem Buckel hatten, waren es immer noch 3.100 Euro. Immobilien mit einem Alter von 50 Jahren kosteten um die 2.900 Euro pro Quadratmeter Grundfläche.

Etwa 4.400 Wohnungen sollen entlasten

Überraschend ist hier, dass es im Trendviertel Gostenhof mit rund 1.630 Euro im Schnitt günstiger ist, als anderenorts. Da es jedoch überall sehr begehrte Lagen gibt, für die Menschen sehr viel Geld bezahlen, steigen die Kosten auch hier. Dabei versucht die Stadt, diesem Trend entgegenzuwirken. Damit soll verhindert werden, dass die Menschen, so wie in anderen Großstädten, aus der Stadt „fliehen“ und sich günstige Alternativen zur Miete in ländlichen Gegenden suchen. So werden in Nürnberg rund 1.800 neue Wohnungen gebaut. Ebenso sollen große Flächen mit Baurecht den Markt nachhaltig entlasten. Auf diesen sollen nochmals gut 2.600 Objekte errichtet werden.

Ob diese Maßnahmen sich in den nächsten Jahren als erfolgreich erweisen und die Preise nach unten drücken, ist offen. Auch, ob sich durch diese Sonderprogramme der Markt für Mieter bessert. Fakt ist jedoch, dass gerade in Nürnberg viel getan wird, um Käufer und Wohnungssuchende gleichermaßen zu befriedigen. Ob sich dieser Spagat irgendwann auszahlt, kann niemand versprechen.

Bildquelle: Fotolia © DanBu.Berlin

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