Das Shopping-Center „FLAIR“ in Fürth – das neue Wohnzimmer der Stadt

09.12.2019 10:27

Michael Peter im Gespräch mit dem qm Magazin

Michael Peter, geschäftsführender Gesellschafter und Gründer der P&P Gruppe

Die P&P Gruppe investiert kräftig in der Metropolregion, im September konnte das Immobilienunternehmen die Grundsteinlegung seines neuen Großprojektes feiern: Das Shopping-Center „FLAIR“ in Fürth soll bis 2021 fertiggestellt werden! Herr Michael Peter, geschäftsführender Gesellschafter und Gründer der P&P Gruppe, hat mit dem qm Magazin zu den Hintergründen gesprochen.

Herr Peter, seit 2010 stand das Areal des City Centers Fürth zum Verkauf. Wie kam es zur Investitionsentscheidung?

Ich habe im Jahr 2016 eine größere Transaktion gemacht und somit war ich wirtschaftlich gut aufgestellt. Ich wurde dann von verschiedenen Seiten und Richtungen auf das ehemalige City Center angesprochen und hatte sofort einen positiven Bezug zu diesem Objekt.

Wir haben die wirklich exzellente 1A-Lage des Centers gesehen, die Herausforderung bestand lediglich den gordischen Knoten in Bezug auf die 351 Eigentümer zu lösen. Dies haben wir uns zugetraut und auch erfolgreich abgeschlossen. Die Lage ist perfekt im Herzen der Stadt Fürth. Beide Eingänge liegen direkt in der Fußgängerzone, auch die Zufahrt zur größten innerstädtischen Tiefgarage befindet sich an der mit 13 000 Fahrzeugen pro Tag befahrenen Königstraße. Der Standort ist also bestens angebunden an alle hoch frequentierten Achsen.

Wie schnell stand fest, dass das Shopping-Center unter dem Namen „FLAIR“ revitalisiert werden soll?

Dies stand relativ schnell fest. Es ging uns darum, einen Namen zu finden, der positiv belegt und zugleich einzigartig ist. Es war uns wichtig, dass Projekt schon in Bezug auf den Namen positiv aufzuladen und nicht in der Beliebigkeit zu landen. Ich finde, dies ist uns hervorragend gelungen und der Name „FLAIR“ ist mittlerweile schon fast eineinhalb Jahre vor der eigentlichen Eröffnung eine Marke und ein fester Begriff in der Stadt und der Region. Wir sehen dies insbesondere auch bei den vielen Follower auf Instagram.

Was werden die größten Unterschiede zum alten City Center sein?

Es wird einfach alles neu. Die Eingänge in der Hallstraße und in der Schwabacher Straße sind bereits abgebrochen. Der Bau ist bereits voll im Gang. Der Eingang in der Schwabacher Straße, der bis dato viel zu klein ausgelegt war, wird nun zehnmal größer und bekommt endlich die Wahrnehmung, die ein Center dieser Größenordnung auch braucht. Auch die Erschließung im Inneren wird komplett verändert und die Tiefgarage wird generalüberholt. Wir haben das gesamte Projekt komplett auf den Kopf gestellt und alle Schwachstellen analysiert, aufgegriffen und am Ende auch beseitigt.

In Zeiten von wachsendem Online-Handel, wie kann der stationäre Einzelhandel zukunftsfähig bleiben? Was ist hier Ihre Vision für das „FLAIR“?

Die Vision für das „FLAIR“ ist das Wohnzimmer der Stadt Fürth und sogar der gesamten Metropolregion zu sein. Dies ist unser Anspruch und das setzen wir auch sehr konsequent um. Wir machen manches anders, denken bestimmte Themen neu und versuchen, nicht in frühere Muster zu verfallen. Mir ist es wirklich wichtig, den Resetknopf zu drücken und völlig neu zu denken. Früher war es ja so, dass das Internet das Shopping in die Wohnzimmer der Menschen gebracht hat. Jetzt ist es unsere Aufgabe, das Wohnzimmer wieder in das Center, also in die Innenstadt zu bringen. Dies ist aus meiner Sicht nicht damit getan, dass einfach nur einige Wohlfühlzonen/Inseln innerhalb des Centers geschaffen werden.

Ihr Unternehmensstandort liegt in Fürth, was bedeutet die Kleeblattstadt für Sie? Wie sehen Sie das Entwicklungspotential der Stadt?

Unser Unternehmensstandorte sind Fürth und seit 15 Jahren auch München. Ich pendle sozusagen wöchentlich zwischen diesen beiden Städten. Fürth ist für mich ein Stück Heimat (Zuhause). Das Potenzial der Stadt Fürth und der gesamten Region ist aus meiner Sicht bayernweit nach wie vor am größten. Wir haben in Fürth mittlerweile einiges erreicht und aufgeholt. Dennoch gibt es noch viel Luft nach oben. Die Attraktivität und das Potenzial der Stadt sind enorm. Jetzt wird Fürth auch im Bereich Shopping nochmals eine andere Ebene erreichen.

Auch bezüglich attraktiver Flächen, für neue Arbeitsplätze hat Fürth einiges zu bieten. Wir selbst entwickeln ja derzeit den Hornschuch Campus auf 40 000 m² Grundstücksfläche mit Büro und Gewerbeflächen. Ein hervorragendes innerstädtisches Grundstück.

Vielen Dank für das Gespräch!

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