Willkommen in Neustadt an der Aisch

14.02.2018 21:10

Natürliche Idylle, weltbekannte Karpfen und ein hölzerner Geißbock

Zwischen den malerischen Gassen und Winkeln, den liebevoll gepflegten Parkanlagen der Altstadt verbirgt sich so manch idyllisches Plätzchen. Fachwerkfassaden, die mittelalterliche Stadtmauer und das „Nürnberger Tor“ schaffen eine heimelige Atmosphäre. Schlag 12 Uhr beginnt der Geißbock auf dem Turm des barocken Rathauses meckernd seine Runden zu drehen… Malerische Gasse, mittelalterliche Mauern und ein Geißbock? Das findet man nur hier – in Neustadt an der Aisch!

Ein wenig Geschichte: Zahlen und Fakten

Die Stadt Neustadt an der Aisch ist hervorgegangen aus dem fränkischen Königshof Riedfeldan der Nahtstelle zwischen dem Steigerwald im Norden und der Frankenhöhe im Süden. Die erste urkundliche Erwähnung von Riedfeld erfolgte 741. Durch die zollerischen Burggrafen von Nürnberg, erfolgte fünf Jahrhunderte später die Gründung der neuen Stadt am Südufer der Aisch.

Während der Regierungszeit von Markgraf und Kurfürst Albrecht Achilles erhielt die Stadt im 15. Jahrhundert den Umfang, den die heute noch weitgehend vorhandene Stadtmauer mit rund 1 600 m Länge dokumentiert. Sechs der ehemals 16 Stadtmauertürme sind noch erhalten, von damals errichteten vier Stadttoren ist heute nur noch das Nürnberger Tor zu sehen – eines der Wahrzeichen der Stadt.

Neustadt an der Aisch blieb dem Haus Zollern bis zum Übergang an Bayern im Jahr 1810 verbunden. Schon früh erlangte die Stadt überregional Bedeutung als Ort zentral im Aischgrund, als Behörden- und Schulstandort, als Einkaufs-, Handels- und Versorgungsschwerpunkt für den gesamten umliegenden Bereich. Auch Naherholung und Tourismus hat in der Region ständiges Wachstum zu verzeichnen. Die Gäste schätzen die Sehenswürdigkeiten der denkmalgeschützten Altstadt ebenso wie die Messen, Märkte und Feste, das Kulturprogramm vor meist historischer Kulisse und die variantenreichen Ausflugsmöglichkeiten in die reizvolle Umgebung.

Ein wenig Sagenhaftes: der hölzerne Geißbock

Jeden Mittag, Schlag 12 Uhr, erscheint auf dem Türmchen des Rathauses ein hölzerner Geißbock, der laut meckernd und keck hüpfend eine Runde dreht: ein kleines Schauspiel, das gerne bewundert wird.

Der Geißbock erinnert an die sagenhafte Errettung der Stadt im Jahre 1461, als Truppen des Bayernherzogs Ludwig sie belagerten. Ein Schneider ließ sich in die Haut des letzten Geißbocks einnähen, um dem Feind einen Überfluss an Nahrung vorzutäuschen. Die Belagerer sollen daraufhin ihr Vorhaben aufgegeben haben und der „Held im Bocksfell“ wurde als Retter der Stadt gefeiert. Eine schöne Sage aus dem 19. Jahrhundert, an die viele Abbildungen und Bräuche erinnern. Der Geißbock avancierte zwischenzeitlich gar zu einem der Wahrzeichen der "Geißbockstadt".

Ein wenig Kultur: Aller guten Dinge sind drei!

Im Alten Schloss in Neustadt an der Aisch befinden sich gleich drei Museen unter einem Dach. In den Kanzleigebäuden des Alten Schlosses ist das Aischgründer Karpfenmuseum untergebracht. Dort erfährt man alles über die mehr als 1250-jährige Tradition der Zucht der beliebten Speisefische. Die Arbeit der Teichwirte im Jahreskreislauf, Tiere und Pflanzen der Region in einem interaktiven Diorama, ein großes Aquarium sowie Kulinarisches und Rezepte aus aller Welt werden in zehn Räumen vorgestellt.  

Im Alten Schloss befindet sich auch das Markgrafenmuseum. Über vier Jahrhunderte prägten die Markgrafen aus dem Geschlecht der Hohenzollern das Leben in Neustadt an der Aisch. Ihre Herrschaftssicherung sowie die Entwicklung der Verwaltungsstruktur werden hier dargestellt. Am interaktiven Stadtmodell erfahren Sie mehr über die Stadtentwicklung Neustadts während der Markgrafenzeit. Eine eigene Abteilung widmet sich einem der ältesten Ehrenämter, das heute noch ausgeübt wird: dem Feldgeschworenen- oder Siebeneram.

Ursprung, Arbeitsweise und gelebtes Brauchtum beim Setzen der Grenz- und Marksteine werden hier vorgestellt.  

Im Torhaus des Alten Schlosses befinden sich als 3. Museum die KinderSpielWelten, eine Sammlung von Puppenhäusern, Puppenküchen und Kaufläden. Besonders beliebt bei kleinen Besuchern ist die Modelleisenbahn. Ein Besuch im Museumscafé im beschaulichen Schlosshof rundet den Besuch der Museen im Alten Schloss in Neustadt an der Aisch ab.

Ein wenig Aktuelles: Bau-Boom und Neubaugebiete

Aktuell gilt Neustadt a.d. Aisch als größte Stadt des Landkreises mit 13.141 Einwohner (Stand November 2017), der absolute Höchststand in der Geschichte der Stadt. Das Neubaugebiet "Neustadt-Süd“ wird bereits in den nächsten Wochen zu positiven Entwicklung der Einwohnerzahl beitragen. Dieses neue Wohnbaugebiet mit seinen komplett verkauften 65 städtischen Baugrundstücken kann als absolute Erfolgsgeschichte bezeichnet werden. Die Erschließungsarbeiten verliefen reibungslos und blieben voll im Zeitplan, so dass bereits kurz nach den Sommerferien 2017 mit dem Bau der ersten Häuser begonnen werden konnte. Inzwischen stehen bereits mehrere Häuser kurz vor der Fertigstellung.

Und auch im neuen Baugebiet im Ortsteil Schauerheim übersteigt die Nachfrage bei weitem die Erwartungen. Bis auf zwei Grundstücke, die ausschließlich für Ortsansässige reserviert wurden, sind hier ebenfalls alle städtischen Bauflächen ausverkauft.  

Aufgrund der großen Nachfrage nach Bauplätzen bereitet die Stadtverwaltung aktuell die Ausweisung neuer Bauplätze vor, unlängst wurde die Aufstellung dreier neuer Bebauungspläne mit insgesamt 19 Hektar beschlossen: Areal „Klinger IV“ ist 6 Hektar groß und liegt zwischen der Straße „An der Weißen Marter“ und dem Gewerbegebiet Kleinerlbach. Mehrgeschossiger Wohnbau ist aufgrund der Nachbarbebauung hier durchaus denkbar. „Auf der Höhe III“ ist rund 3,2 Hektar groß. Die große Ackerfläche zwischen Kleinerlbacher Weg und Krankenhaus bietet genügend Platz für rund 20 bis 25 Ein- oder Zweifamilienhäuser. „Am Buchberg IV“ ist mit 13 Hektar das größte der drei Baugebiete, es verläuft zwischen der Ansbacher Straße in Richtung Waldfriedhof.

Weitere Informationen zu Vormerkung und Verkaufsstart erhalten Sie direkt bei der Stadt Neustadt a.d. Aisch unter www.neustadt-aisch.de.

Textquellen und Fotos: Neustadt a.d. Aisch

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