Startschuss für ESW- Spendenreihe

21.07.2015 12:36

ESW spendet 5.000 € an Kirchengemeinden für Beteiligung an Umweltmanagement

Seit 2012 ist das ESW – Evangelisches Siedlungswerk mit dem sogenannten „Grünen Gockel“ zertifiziert, einem kirchlichen Umweltmanagementsystem, das die Standards des europäischen Öko-Audits EMAS II erfüllt und als eines der strengsten seiner Art gilt. Die im Rahmen der Auditierung notwendigen umweltgerechten Umstellungen in vielen Bereichen bringen naturgemäß Kosten mit sich, die von kirchlichen Gemeinden und Institutionen nicht immer leicht zu tragen sind. Daher hat das ESW beschlossen, den Beitritt von Kirchengemeinden zum „Grünen Gockel“ mit einer Summe von insgesamt 5.000€ zu unterstützen.

Den nächsten 20 Gemeinden, die sich den Grundsätzen des Umweltmanagements verpflichten und den Zertifizierungsprozess durchlaufen, stellt das Evangelische Siedlungswerk jeweils 250 € zur Verfügung, die für die Umstellung auf LED-Beleuchtung verwendet werden können. Vor wenigen Wochen wurde die Aktion über die entsprechenden kirchlichen Kanäle kommuniziert, nun haben sich bereits drei Kirchengemeinden entschlossen, den „Grünen Gockel“ einzuführen, eine davon die Gemeinde Behringersdorf (daneben die Gemeinde Gollhofen und eine Gemeinde in Hof). Mit der Übergabe des Gutscheins über 250 € an die Gemeinde fiel am Mittwoch, 15.7.2015, nun auch der symbolische Startschuss für die bundesweite Aktion.

Dazu versammelten sich ESW-Geschäftsführer Hannes B. Erhardt, Astrid Schultze, Ansprechpartnerin für das Umweltmanagement des ESW, Bernd Brinkmann von der Arbeitsstelle Klimacheck und Umweltmanagement der bayerischen Landeskirche und Pfarrer Friedrich Baader mit mehreren Mitgliedern des Kirchenvorstandes sowie einem Vertreter der Firma Hans Raum GmbH in der Behringersdorfer Kirche. Pfarrer Baader freut sich auf die Herausforderung: „Unsere Kirchengemeinde versucht schon seit Langem, vor allem mit Fairtrade-Produkten zu arbeiten. Nun ermahnt uns – wie schon der Wetterhahn auf dem Kirchendach“, so Baader schmunzelnd, „auch der „Grüne Gockel“ ständig zur Nachhaltigkeit.“ Geschäftsführer Hannes B. Erhardt griff diese mahnende Funktion auf und nannte in ihr auch einen Grund für die Unterstützung des ESW: „Wir merken wie sensibel wir selbst und unsere Mitarbeiter für die Themen Umwelt, Energiesparen und Nachhaltigkeit geworden sind und wie viel sich im Unternehmen getan hat, seitdem wir den „Grünen Gockel“ eingeführt haben. Nicht nur auf der Arbeit, auch im privaten Bereich wird man aufmerksamer. Daher ist die Steigerung der Beteiligung an diesem Umweltmanagementsystem für das ESW eine bedeutende Sache – und wenn wir durch unsere Unterstützung dazu beitragen können, freut uns das natürlich sehr!“

Das ESW – Evangelisches Siedlungswerk und der „Grüne Gockel“:


Seit 2012 ist das ESW – Evangelisches Siedlungswerk mit dem „Grünen Gockel“ zertifiziert, inzwischen hat sich viel getan. In einem Arbeitskreis wurden neuralgische Stellen des Energieverbrauchs analysiert und wenn möglich neutralisiert; Büromaterial, Werbemittel und Drucksachen wurden und werden überprüft und unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit bewertet; die Anfahrt zur Arbeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln wird seit letztem Jahr durch die Bezuschussung eines Firmen-Jahresabos durch das ESW gefördert, inzwischen ist die Anzahl der Nutzer um immerhin 30 % gestiegen; es gibt eine wöchentliche Kiste mit Öko-Obst und aktuell wird die Versorgung des Unternehmens mit Getränken ebenfalls neu geregelt, hin zu regionalen Herstellern und Lieferanten. Zudem wurde vor Kurzem eine neue ökologische Ausrichtung der Grünflächen um Wohnanlagen beschlossen, festgehalten in der Standardbaubeschreibung: Statt kurz gestutzten Rasenflächen werden Wildblumenwiesen angelegt, die Bepflanzung erfolgt in erster Linie mit heimischen Bäumen und Sträuchern.

Zurzeit erfolgt die Prüfung der Einführung von Elektroautos in den unternehmenseigenen Fuhrpark. Die Beteiligung am „Grünen Gockel“ ist also ein ständiger Prozess der Weiterentwicklung. Seit der Entstehung des kirchlichen Umweltmanagements im Jahr 2000 haben bundesweit über 200 Kirchengemein-den und kirchliche Einrichtungen in Deutschland den „Grünen Gockel“ eingeführt.

Weitere Informationen unter:

www.esw.de

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