Hoher Besuch

18.02.2015 11:20

Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann bei der FAI rent-a-jet AG

Foto: Henning Nürnberg

„Abgehoben“ ist Joachim Herrmann bei seinem Besuch der FAI rent-a-jet AG am Nürnberger Flughafen zwar nicht. Doch dafür informierte sich der Bayerische Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr mit – seit der jüngsten Landtagswahl – Zuständigkeitsbereich für die Luftfahrt vor Ort über die Expansionspläne der größten Fluggesellschaft (mit einer Flotte von 21 Jets, davon zwölf von Nürnberg aus) mit Sitz in Bayern. Mit dabei war auch der ehemalige Bundespostminister Dr. Wolfgang Bötsch, der seit über fünf Jahren dem Aufsichtsrat angehört.

So plant der Weltmarktführer beim Transport von Intensivpflege-Patienten per Ambulanz-Jet einen 4 500 Quadratmeter großen Super-Hangar mit einer Spannweite von 90 Metern, dessen Bau auf der bisherigen Eventfläche des Airports Nürnberg möglichst im späteren Frühjahr 2016 nach Ende der Frostzeit beginnen soll. Die Investitionssumme beläuft sich auf ca. sechs Millionen Euro. „Wir hoffen, dass uns der Flughafen bis dahin grünes Licht geben wird“, so FAI-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Siegfried Axtmann.

Insgesamt hat die zweitgrößte Fluggesellschaft der Allgemeinen Luftfahrt in Deutschland (180 festangestellte Mitarbeiter in der Frankenmetropole plus 60 freiberuflich tätige Ärzte und Rettungssanitäter, Umsatz 2014: 73,5 Millionen Euro) seit 2010 – ohne Flugzeuge – etwa 15 Millionen € in Gebäude und Technik in ihren Standort am Flughafen Nürnberg investiert. Dies sicherlich auch zur Freude des Aufsichtsratsvorsitzenden Joachim Herrmann: „Die FAI ist sicherlich ein Highlight an unserem Airport. Wir sind froh, dass wir hier ein Unternehmen mit so vielen internationalen Verbindungen haben. Es trägt nicht unerheblich zu den guten Zahlen des Flughafens bei.“ Das machte FAI-Chefkontrolleur Dr. Axtmann auch noch einmal konkret deutlich: „Wir haben in den letzten fünf Jahren nie unter zehn Prozent gewachsen. Während unser Ergebnis vor Steuern in 2013 noch bei 6,163 Mio. € lag, konnten wir im vergangenen Jahr auf 8,414 Mio. € zulegen – Tendenz weiter steigend.“

Zu dem außerordentlich erfreulichen Betriebsergebnis trägt sicherlich auch die Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen, für die man den wichtigsten europäischen Airtransport-Partner darstellt, bei. So betreibt die FAI im Auftrag der UN derzeit Flugzeuge an sieben Stationen in Krisengebieten wie Kabul (Afghanistan), Erbil (Region Kurdistan im Irak), Bagdad (Irak), Juba (Südsudan), Abidjan (Elfenbeinküste), Bamako (Mali) und Dakar (Senegal).

Weitere Inforamtionen unter:

www.fai.ag

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