Große Herausforderungen

23.10.2015 15:22

Dr. Fraas: Wichtiges Signal für Mietwohnungsbau

Der Rückgang an belegungsgebundenen Wohnungen bei gleichzeitig zunehmendem Bedarf an bezahlbarem Wohnraum stellt Kommunen insbesondere in den Ballungsräumen wohnungspolitisch vor große Herausforderungen. Die Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr hat nun mit einer maßgeblichen Verbesserung der Förderkonditionen für den Mietwohnungsbau ein wichtiges Signal für Wohnungsunternehmen und private Investoren gesetzt.


Ab sofort wird zusätzlich zu der Förderung mit zinsvergünstigten Darlehen ein Zuschuss von 200 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche ausgereicht. Wird ein auf sieben Jahre befristeter Belegungsvorbehalt für anerkannte Flüchtlinge vereinbart, so wird die Förderung um einen weiteren Zuschuss von 300 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche aufgestockt. Damit beträgt die zusätzliche Förderung bis zu 500 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche. Die Einführung des Zuschusses ist bis 2019 befristet. Sie ist ein Bestandteil des neuen Wohnungspaktes Bayern, der unter anderem auch eine deutliche finanzielle Mehrausstattung der staatlichen Wohnraumförderung vorsieht.


Auch in Nürnberg geht die Zahl belegungsgebundener Wohnungen infolge von Bindungsausläufen und vorzeitiger Rückzahlung von Darlehen seit Jahren stark zurück. Der Neubau von geförderten Wohnungen kann den Rückgang bislang allenfalls abschwächen. Angesichts der aktuell angespannten Situation auf dem Wohnungsmarkt und den seit Jahren steigenden Mieten trifft dieser Mangel zunehmend mehr Mieterinnen und Mieter, die bei den aktuellen Marktpreisen Schwierigkeiten haben, aus eigener Kraft angemessenen Wohnraum zu finden. Die belegungsgebundenen Wohnungen stehen ausschließlich Interessenten zur Verfügung, deren Einkommen bestimmte Grenzen nicht übersteigt. Im Zuge der Förderung erhalten sie abhängig von ihrem Einkommen einen monatlichen Mietzuschuss.


Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas begrüßt die Verbesserung der Förderkonditionen: „Dringend notwendige Investitionen in den geförderten Wohnungsbau werden so deutlich attraktiver. Die Stadt bringt hierfür zusätzliche Wohnbauflächen kurzfristig in die Vermarktung. Ich rechne damit, dass der Bau von bezahlbaren Wohnungen auf diese Weise kräftig angeschoben wird.“


Der Stab Wohnen im Wirtschaftsreferat, Marienstraße 6, informiert über die Möglichkeiten der staatlichen und städtischen Wohnungsbauförderung unter Telefon 09 11 / 2 31-26 04 oder unter www.wohnen.nuernberg.de im Internet.

 

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