Erste Erlanger Schulpatenschaft feierte zehnjähriges Jubiläum

22.01.2016 09:45

Emmy-Noether-Gymnasium und das Mercedes-Benz Autohaus Pickel

Am 5. Dezember 2005 wurde die erste Erlanger Schulpatenschaft zwischen einer allgemeinbildenden Schule und einem Betrieb geschlossen. Das Pilotprojekt startete zwischen dem Emmy-Noether-Gymnasium und dem ortsansässigen Mercedes-Benz Autohaus Pickel. Der damalige Leiter des Erlanger Emmy-Noether-Gymnasiums, Oberstudiendirektor Gert Weiß, sowie Autohaus-Inhaber Michael Pickel unterzeichneten seinerzeit unter Mitwirkung des damaligen Bürgermeisters und Schulreferenten Gerd Lohwasser die entsprechende Vereinbarung.

Bei einem Empfang in der hauseigenen Bibliothek würdigten Oberstudiendirektorin Gertrud Reichert-Brod und Unternehmer Michael Pickel nun die „ausgesprochen gute und vertrauensvolle Kooperation“ zwischen dem Gymnasium und dem Erlanger Autohaus. „Durch persönliche Kontakte sind die Ziele einer Schulpatenschaft, also das gegenseitige Verständnis und der Grundgedanke der Gemeinsamkeit und Annäherung, gefördert worden. Das Schulprofil konnte so nachhaltig geprägt werden“, so die Schulleiterin. Die Pädagogin lobte in ihrer Ansprache die „stets intensiv gelebte Partnerschaft.“ So können die Schüler der 9. und 11. Klassen Geschäftsprozesse nachvollziehen. Es werden Praktikumsplätze zur Verfügung gestellt. „Dazu gelingt es Michael Pickel, wenn er bei unseren Kursen als Referent eingeladen ist, den Schülern als authentische Unternehmerpersönlichkeit gegenüberzutreten.“

Die Firma punktet mit ihrer Initiativegerade im Bereich des sozialen Engagements, indem sie sich nicht nur am Sponsoring von Schülerfirmen beteiligt, sondern auch Schülern tiefere Einblicke in die Leitungsebene und Führung eines traditionsbewussten Unternehmens vermittelt. „Es geht darum, dass wir voneinander lernen und zusammenwachsen. Zu Partnerschaften dieser Art gehört vor allem die Begegnung, darüber hinaus der gegenseitige Abbau von Vorurteilen und nicht zuletzt das grundsätzliche Interesse an kaufmännischen und technischen Berufen wecken.“

In der Praxis sieht es hier tatsächlich so aus, dass Lehrer ebenso wie Schüler im Chefsessel Platz nehmen dürfen, Geschäftsleitungssitzungen besuchen  und Führungskräfte Unterricht oder Vorträge in der Schule halten dürfen. Das Mercedes-Benz Autohaus Pickel in Erlangen-Frauenaurach mit seinen über 120 Mitarbeitern bietet zweimal im Jahr Praktika an, im Rahmen dieser jeweils 40 Gymnasiasten für einen Tag ins Autohaus kommen. In dem Zusammenhang sei erwähnt, dass ab September (wieder) insgesamt zwölf Ausbildungsplätze angeboten werden. Bei Interesse gibt es übrigens die Option für eine Ausbildung in Verbindung mit einem Studium.

Das Konzept der Schulpatenschaft hat sich in jedem Fall bewährt. Im vergangenen Jahrzehnt konnte laut Pickel „jeder Partner seine Stärken zum Wohle des Bildungsauftrages einbringen. Als Autohaus-Manager möchte ich durch ein solches Engagement soziale Verantwortung im Alltag leben.“ Dazu bekräftigte der studierte Diplom-Kaufmann, dass „wir auch in Zukunft diese  besondere Form der Zusammenarbeit gerne und überzeugt fortführen werden.“

 

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