Bauen mit Holz schont die Umwelt
11.09.2009 08:28
Holz-Fertighäuser sparen Energie und reduzieren den Treibhauseffekt
Fast täglich berichten die Medien über die negativen Auswirkungen des Klimawandels. Einen wirksamen Beitrag in punkto Umweltentlastung können angehende Baufamilien leisten, indem sie sich beim Bau ihres Traumhauses für ein Fertighaus aus Holz entscheiden. Dass mit Holz wirksam dem Klimawandel begegnet werden kann, hat bereits die Europäische Union vor Jahren festgestellt.
Der Hauptbaustoff für Fertighäuser besitzt zahlreiche wertvolle Eigenschaften: Holz wirkt sich etwa positiv auf den Treibhauseffekt aus, da es der Atmosphäre vermehrt Kohlenstoffe entzieht. ?Der Wald ist ein wichtiger Faktor beim Kampf gegen die globale Erwärmung, nicht nur den ohnehin schon heißen Länder des Planeten würde dies helfen?, weiß der Hauptgeschäftsführer vom Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF), Dirk-Uwe Klaas.
Zudem sei Holz eine sich selbst erneuernde Rohstoffquelle, was angesichts steigender Öl- und Gaspreise ein wahrer Segen für Umwelt und Geldbeutel gleichermaßen sei. Fertighäuser werden in Deutschland überwiegend mit Holz aus heimischen Wäldern gebaut. Diese werden nachhaltig bewirtschaftet. Das bedeutet, dass in Deutschland immer mehr Bäume gepflanzt als genutzt werden. So ist der wichtige Waldbestand für die Zukunft dauerhaft gesichert.
Energie einsparen dank hervorragender Dämmeigenschaften
Darüber hinaus hat das genutzte Holz der Atmosphäre bei seinem Wachstum mehr CO2 entzogen, als durch den Bau des Hauses freigesetzt wird. Auch erfordert die Herstellung von Bauprodukten aus Holz einen geringeren Energieaufwand als die vergleichbarer konventioneller Baustoffe.
Dazu kommt eine weitere positive Eigenschaft des Naturmaterials. ?Holz begünstigt aufgrund seiner Materialeigenschaften eine hoch effiziente Wärmedämmung und führt damit zu einem geringeren Energiebedarf für die Heizung. Es besitzt bei gleicher Wandstärke ein wesentlich höheres Energiespar-Potenzial als eine konventionelle Wand aus Stein oder Beton?, so Dirk-Uwe Klaas. Diese Eigenschaft des Naturmaterials machen sich schon lange die energiebewussten Länder Skandinaviens oder die Menschen in kalten Gebirgsregionen zu Nutze. Die Ökobilanz eines Holz-Fertighauses ist also über seine gesamte Lebensdauer hinweg vorbildlich.
Aktiver Umweltschutz beim Hausbau
Fertighaushersteller setzen überdies auf intelligenten, konstruktiven Holzschutz und verzichten auf Chemie, soweit die technischen Normen dies zulassen. Wenn chemische Holzschutzmittel eingesetzt werden, müssen diese unter anderem eine ökotoxische Bewertung durch das Umweltbundesamt nachweisen.
Auch die in vielen neuen Fertighäusern genutzte Energiespartechnik der Biomasse-Nutzung bietet ein großes Energiesparpotenzial für die Zukunft: Beim Heizen mit Holz wird nur die Menge an CO2 freigesetzt, die der Baum zuvor beim Wachsen aufgenommen hat. Alles in allem steht fest: Wer sich aktiv am Schutz der Umwelt beteiligen will, kann mit dem Bau eines Fertighauses aus Holz einen wichtigen Beitrag leisten ? und darüber hinaus von den zahlreichen weiteren Vorteilen eines Holz-Fertighauses profitieren.
Weitere Informationen unter www.bdf-ev.de






