Stilvoll pflanzen. So werden Grünpflanzen heute gebettet

04.05.2017 11:33

pixabay.com © Gelly__

Grünpflanzen reinigen die Luft und sorgen bei ihrem Besitzer für gute Laune. Jeder Raum, in den eine Grünpflanze einziehen darf, erstrahlt optisch in neuem Glanz und wirkt dabei deutlich gemütlicher. Pflanzen sind in der Lage, Formaldehyd zu neutralisieren und der Efeu hilft sogar gegen den unangenehmen Geruch von Zigarettenqualm. Experten raten – mit Blick auf das Platzangebot – zu Pflanzen wie Steckenpalme und Elefantenfuß im Wohnzimmer, Orchideen und Bromelien im Schlafzimmer und der Grünlilie im Kinderzimmer. Natürlich spielt die Helligkeit und die Temperatur in einem Zimmer ebenfalls eine große Rolle. Im warmfeuchten Bad gedeihen Zypergras und Farn bei wenig Licht und im Büro nehmen der unempfindliche Philodendron und der robuste Drachenbaum mit wechselnden Temperaturen und unterschiedlicher Belichtung vorlieb. In welchen Gefäßen sie sich wohlfühlen, zeigen die folgenden Beispiele.

Fiberglas liegt im Trend

Bringt man Kunststoff und Glasfasern zusammen, entsteht daraus ein Faser-Kunststoff-Verbund, der im Sprachgebrauch als „Fiberglas“ bezeichnet wird. Bekannt ist das Fiberglas in der Baubranche, bei Gärtnern und Floristen ist der Verbundstoff erst seit kurzer Zeit im Rennen. Gefertigt werden aus Fiberglas Pflanztröge sowie Blumen- und Pflanzkübel. Pflanzkübel-Direkt hält nicht nur verschiedene Grundformen und Körperformen parat, sondern wartet auch mit einer Auswahl an Farben und Oberflächenmaterialien auf. Die Experten für Pflanzkübel wissen nicht nur um den Trendwert von Fiberglas, sondern auch um diese Vorteile des Materials:

  • Fiberglas-Gefäße sind sehr leicht und lassen sich gut transportieren.
  • Fiberglas-Gefäße sind gut für den Außeneinsatz geeignet. Sie sind UV-resistent, stabil und robust.
  • Fiberglas-Gefäße wirken ähnlich natürlich wie Terracotta-Gefäße, sind aber wesentlich beständiger und resistenter.
  • Fiberglas-Gefäße lassen sich in gedeckten und in auffälligen Farben gestalten. So  eignen sie sich bestens als Designelement.

Roststahl ist nicht mehr zum Aussortieren gedacht, sondern gilt als Stil-Element

Kaum einer wird dieses verrostete Fahrrad noch fahren. Doch als Designelement ist es durchaus angesagt.Zugeben, am Auto ist der Rost das, was tunlichst vermieden werden soll. Im Garten oder auch im Haus darf heute jedoch so manche Pflanze im Rostkübel platziert werden. Als Cortenstahl wird das dafür verwendete Stahl bezeichnet. Im Chemie-Lexikon wird Cortenstahl als Stahllegierung bezeichnet, „die sich durch eine hohe Witterungsbeständigkeit auszeichnet. Die Oberfläche von CORTEN-Stählen ist mit einer besonders dichten Eisenoxidschicht überzogen, die für die hohe Rostbeständigkeit verantwortlich ist: Sie fungiert als Sperrschicht, die einen weiteren Zutritt feuchter Umgebungsluft verhindert und damit einen weiteren Rostangriff vermindert“.

Wer sich davor scheut, das rostige Element in den Wohnraum zu bringen, dem sei gesagt: Mit Klarlack überzogen, bleibt das Design erhalten, jedoch färbt der Rost nicht ab.

Das Spar-Duo heißt Zink und Kunststoff

Wer preisbewusst agieren muss oder möchte, wird voraussichtlich auf Zink oder Kunststoff setzen. Zinkkübel punkten mit einer großen Farbauswahl und setzen vor allem im Innenbereich schöne Akzente. Ein Leichtgewicht ist der Zinkeimer, der somit recht Dieses Bild ist selten geworden, denn Terracotta ist in der Pflanzkübelvariante nicht mehr angesagt.flexibel eingesetzt werden kann. Das Outdoor-Pendant sind Kunststoff-Pflanzkübel, die im Spritzgussverfahren hergestellt werden. Sie überzeugen durch ihre Langlebigkeit und ihre Witterungsbeständigkeit.

Ausrangiert: Terracotta ist heute nicht mehr angesagt

Terracotta war einst ein Trend, doch dieser gehört längst der Vergangenheit an. Ihren Rang haben sie sich letztlich selbst abgelaufen, denn Terracotta-Pflanzkübel sind schwer, teuer und verfärben sich schnell in ein unschönes Grün. Auch die mangelnde Frostsicherheit sorgte dafür, dass Terracotta nicht mehr nur über den Winter eingemottet wurde, sondern danach auch nicht mehr herausdurfte. Zur Gestaltung von Terrassen oder für die Imitation eines mediterranen Flairs wie hier wird Terracotta nach wie vor verwendet.

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