Wordpress Multibox Plugin v2.2.1″ title=”powered by Wordpress Multibox Plugin v2.2.1″>Ein Gespräch mit dem Finanzfachmann Karlheinz Lorenz, Vorstandsmitglied der Evenord-Gruppe Nürnberg, über die aktuelle Finanzlage und zum Thema Baufinanzierung und Immobilienkauf.
Herr Lorenz, nach den Umwälzungen an den Finanzmärkten in den vergangenen Monaten sind Immobilien als Kapitalanlage wieder in den Vordergrund gerückt. Ihrer Ansicht nach zu Recht?
Immobilien waren schon immer im Fokus der Kapitalanlage gestanden. Natürlich ist durch die Finanzkrise und den günstigen Zinsen das Interesse an Immobilien wieder gestiegen. In einem vernünftigen Vermögensaufbau sollte die Immobilie nicht fehlen.
Was raten Sie den Kunden generell in diesen wirtschaftlich angespannten Zeiten?
Wir versuchen über eine ganzheitliche Beratung die Wünsche des Kunden zu analysieren und dann für ihn ein Konzept aufzubauen. Letztendlich kommt es auf die Einstellung des Kunden an, wie er in dieser wirtschaftlichen Situation seinen Vermögensaufbau strukturieren möchte. Mit einer restriktiven und auf Beständigkeit ausgerichteten Anlagepolitik ist man in diesen wirtschaftlichen schwierigen Zeiten auf der sicheren Seite.
Sind Immobilien als Kapitalanlage, Ihrer Ansicht nach, auch ein wichtiger Bestandteil der Altersvorsorge?
Die Immobilie sollte in der Altersvorsorge auf alle Fälle mit berücksichtigt werden. Sie ist ein wichtiger Baustein im Aufbau eines Konzeptes für das Alter. Auch für die Altersvorsorge gilt es sich breit aufzustellen und zu diversifizieren. Wichtig ist es hier auch die staatlichen Fördermöglichkeiten, wie zum Beispiel den Wohn-Riester, mit einzubinden. Ob die Immobilie für die Eigennutzung oder als Kapitalanlage vorgesehen wird, ist nicht der entscheidende Faktor. Die Erträge aus Fremdvermietung oder die ersparte eigene Miete, sie bringen eine finanzielle Entlastung bzw. zusätzlichen Ertrag im Rentenalter. Natürlich muss die Immobilie mit Eintritt in den neuen Lebensabschnitt lastenfrei sein.
Inwieweit unterscheidet sich die Evenord-Bank zu anderen Banken und was ist Ihr Erfolgsrezept?
Das Schlüsselwort heißt bei uns: Kundenzeit. Unsere kompetenten Mitarbeiter hören jedem Kunden aufmerksam zu und sind dadurch in der Lage im Tagesgeschäft dessen Gesamtbedarf genau zu beurteilen und auf dieser Basis zielgruppengerechte Angebote zu unterbreiten. So käme bei uns niemand auf die Idee, einem 18-Jährigen zu einer Lebensversicherung zu raten, wenn doch eine Berufsunfähigkeitsrente für seine aktuelle berufliche Situation eine weitaus attraktivere Alternative darstellt. „Mensch bleiben, Bodenhaftung bewahren und Fairness praktizieren. Das wirkt sich dauerhaft auf den Kundenerfolg aus.“ lautet unsere Devise.
Sie durften sich über hervorragende Ergebnisse beim Wettbewerb „Deutschlands Kundenchampions 2009“ freuen. Macht dieser Preis besonders stolz? Schließlich haben hier die Kunden gewählt.
Mit der Teilnahme am Wettbewerb „Deutschlands Kundenchampions 2009“ wollten wir einen Beleg für unsere guten Kundenbeziehungen erhalten und wissen jetzt schwarz auf weiß, was unsere Kunden über uns denken. Die intern veröffentlichten Ergebnisse aus dem Wettbewerb haben für Stolz bei den Mitarbeitern gesorgt. Denn ihnen ist bewusst, dass sie ihren Beitrag zu diesem Erfolg geleistet haben.
Herr Lorenz, worauf sollte man vor dem Abschluss einer Baufinanzierung achten?
Wichtig ist es, sich eine Bank auszusuchen, die Ihnen den optimalen Service rund um die Immobilie und Baufinanzierung bietet. Viele „Bausteine“ müssen in der richtigen Wahl der Finanzierung berücksichtigt werden. Angefangen von staatlichen Fördermitteln über steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten bis hin zum Ausschluss etwaiger Zinsrisiken ist vieles zu beachten. Der Berater sollte sich für Sie Zeit nehmen, um die Finanzierung individuell auf Ihren Bedürfnissen ausrichten zu können.
Welchen generellen Trend beobachten Sie als Fachmann auf dem Baufinanzierungsmarkt?
Der Baufinanzierungsmarkt wird von dem Finanzsektor neu entdeckt. Viele Mitbewerber, die bisher aktiv keine Finanzierung angeboten haben, gehen nun verstärkt in die Werbung. Hierbei liegt der Fokus oft auf scheinbar günstigen Zinsangeboten und nicht auf qualitative guter Beratung. Diese ist jedoch in der Baufinanzierung aufgrund der vielfältigen Finanzierungsformen und -möglichkeiten unabdingbar.
Welche wichtigen Fragen sollten sich Immobilienkäufer stellen?
Es ist ein Vorhaben, das gut bedacht sein will. Denn es erfordert über einen langen Zeitraum hinweg immer wieder neue Überlegungen und Entscheidungen. Die Kernfrage lautet auf einen Nenner gebracht: „Will ich etwas Eigenes haben?“ Hat man dies aus voller Überzeugung mit „ja“ beantwortet, dann kommt eine Vielzahl von Fragen auf den zukünftigen Bauherren zu. Kann ich mir die Immobilie leisten, habe ich den richtigen Standort gewählt, ist der Raumbedarf angemessen, welchen Finanzierungsbedarf habe ich, und und und. Vereinbaren Sie mit Ihrem Kundenberater ein unverbindliches Informationsgespräch. Keine Broschüre kann das persönliche Gespräch ersetzen.
Wie viel Eigenkapital ist für eine Baufinanzierung notwendig bzw. sinnvoll?
Pauschal möchte ich diese Frage so nicht beantworten. Es kommt immer auf die individuellen Verhältnisse des Käufers bzw. Bauherren an. Wichtig ist es auf alle Fälle die Finanzierung so auszulegen, dass auch noch Spielraum für Unvorhergesehenes bleibt und die monatliche Belastung auf Dauer jederzeit erbracht werden kann.










