Fertighäuser sind fit für die EnEV 2009

13. August 2009 · Keine Kommentare

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BDFWer ein Haus bauen will, sollte schon heute an die Energiespar-Vorschriften von morgen denken

Voraussichtlich im Oktober 2009 wird die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) für Neubauten einen um 30 Prozent niedrigeren Jahres-Primärenergiebedarf und einen um 15 Prozent geringeren Wärmeverlust der Haushülle vorschreiben.

Für 2012 ist eine erneute Senkung des Energiebedarfs in ähnlicher Höhe vorgesehen, um so die Ziele des Klimaschutzpakets der Regierung zu erreichen. Mit einem Energieeffizienzhaus in Fertigbauweise ist man diesbezüglich auf der sicheren Seite.

Die Politik verfolgt das Ziel, dass Häuser in Zukunft weniger Energie verbrauchen sollen. Das hat seinen guten Grund: In Deutschland wird die meiste Energie nicht etwa für Industrie oder Verkehr, sondern zum Heizen von Gebäuden verbraucht. „Bauherren sollten sich also darauf einstellen, dass die Politik künftig noch stärkeren Einfluss auf das Thema Energieverbrauch und damit auf den Hausbau selbst nehmen wird“, so Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF). Ein Blick in die Zukunft der Energiespar-Vorschriften lohnt sich für Bauherren im eigenen Interesse: Zwar darf jetzt noch entsprechend der EnEV 2007 gebaut werden, doch wäre ein solches Haus schon 2012 zumindest auf dem Papier ein veralteter Energieverschwender.

Fertigbau-Unternehmen entwickeln Effizienzhäuser

Die deutschen Hersteller von Holzfertighäusern haben sich schon sehr früh mit ökologischem Bauen und der Planung von Energieeffizienzhäusern beschäftigt. Ein individuell geplantes und abgestimmtes Energiekonzept für jedes Haus und die fortschrittliche Bauweise verschafft ihnen einen großen Vorsprung bei der Erreichung bestmöglicher Energieeffizienz. Innovative Wandkonstruktionen, die für Energiespar-Standards bis hin zum Passivhaus entwickelt wurden, dämmen die Wärme so gut, dass zur Beheizung oft nur noch ein Minimum an Energie nötig ist.

Maßgeschneiderte Architektur

Im Ergebnis können besonders sparsame Häuser besonders gut aussehen. Fast alle Fertighäuser werden individuell nach den Wünschen der Bauherren geplant. „Sie sind also eine wirtschaftliche Alternative zum teuren Architektenhaus und trotzdem im Gegensatz zum Standardhaus vom Bauträger eine maßgeschneiderte, individuelle Lösung“, so Klaas. Immer mehr Bauherren nutzen die Möglichkeiten der freien Planung. Die Folge: Deutschlands Neubaugebiete werden nicht nur echte Energieeffizienz-Wohngebiete, sondern auch interessanter und im wörtlichen Sinne viel bunter als das Einheitsgrau trostloser Vorstädte der Vergangenheit.

Mehr zum Thema Fertighaus unter www.bdf-ev.de.

 

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Kategorien: Allgemein · Anzeige · Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. (BDF)

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